Aussteller ARTe Sindelfingen 2019

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ARTe 2019 Erdgeschoss Stand D 2.1

Steffi Adamiak

Studium an der Neuen Kunstschule Zürich. Viel Freude am Entdecken und Gestalten. Unbändige Arbeitswut. Ausgeprägter Drang zur Unabhängigkeit. Fühlt sich magisch angezogen von schönen Dingen, von genussvollen Erlebnissen und von Menschen mit Geist und Witz. Die Entwicklung der Bilder als Geschichten ist von Anfang an offen. Im Laufe des Schaffens kommen neue Mitspieler hinzu, das überrascht immer wieder. Der Zuschauer und Betrachter ist eingeladen, zu entdecken und am Geschehen teil zu nehmen. Lebt im Saarland.

Künstler:Steffi Adamiak

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand O 2.1

ART2you | Ulrich Naumann

Ulrich Naumann wurde 1954 geboren und wohnt heute in Hochheim am Main. Nach über 30 Jahren als Manager in einem IT Konzern widmet er sich seit 2014 ausschließlich der Kunst; als freischaffender Künstler, aber auch als Veranstalter von Kunstevents und als Sammler.

“Die Besonderheit der großformatigen Acrylbilder Ulrich Naumanns ist die spezielle Kombination von abstrakter Farbfeldmalerei mit figürlichen Elementen” schreibt die Kunsthistorikerin Dr. Ingrid Gardill in ihrer Werksbetrachtung in ‘Internationale Kunst Heute – 2017’. “.. Naumann verwendet eigene Aufnahmen, die er digital bearbeitet und bisweilen nur noch die Kontur der Motive belässt. Diese druckt er auf feines, handgeschöpftes Transparentpapier. Zumeist fügt er mehrere, unterschiedlich verfremdete Fotografien auf die gemalte Oberfläche eines Bildes. Da die transparenten
Papiere mit dem Hintergrund verschmelzen, wirken die Figuren, als wären sie direkt auf das Gemälde aufgebracht worden”./em>

Dr. Christopher Naumann, Leiter der Galerie m. beck, schreibt im Katalog zu einer Ausstellung von Ulrich Naumann: “Die Bilder von Ulrich Naumann strahlen Anmut und Vertrautheit aus. Anmut, da er sich in jedem Werk auf einen einzigen Augenblick konzentriert. … in der Kombination verschiedener Farben erzeugt Ulrich Naumann die Grundstimmung der Bilder. Meist sind es drei verschiedene Farbtöne, die einem Bild zum Beispiel einen warmen, geborgenen Tenor verleihen.”

Ulrich Naumann stellt seine Bilder regelmäßig auf nationalen und internationalen Kunstausstellungen aus: Kunstmesse art3f Paris, 2017 und 2018 Art Innsbruck, Berliner Liste, Art International Zürich , Discovery Art Fair in Frankfurt, Atelierwochenende Graeger, kunst.genuss 2015 und 2017, Artweek Luxembourg, Galerienhaus Stuttgart, Galerie m.beck, Homburg und Galerie TonArt, Hombrechtikon inj der Schweiz.

Künstler:Ulrich Naumann

ARTe 2019 Empore Stand Z20

Atelier Regenbogenkunst

Seit ihrer Kindheit pulsiert die kreative und ideenreiche Ader der Diplom Designerin (FH), freischaffenden Künstlerin, Dozentin und Konzeptkünstlerin. 4 1/2 Jahre lernte die Künstlerin und Designerin Petra Wenski-Hänisch im kreativen Studium in Trier talentiert und intensiv die Grundkenntnisse und den Umgang mit verschiedenen Materialien in den Kunst und Theoriefächern. Ihre Schaffensfelder sind im Bereich Design und Kunst. Sie wurde Artdirektorin und Atelierleiterin in verschiedenen Werbeagenturen.

Idee unterstützend für ihre Exponate sind die ursprünglichen Dinge des Lebens aus der Natur, die uns meist profan erscheinen. Beim genauen Hinsehen erkennt man wunderbare ausdrucksstarke Farb- und Formenvielfalten. Mit Feingefühl bettet die Künstlerin Petra Wenski-Hänisch alltägliche bildliche Eindrücke konzeptionell in surreale Fantasielandschaften ein.

Die Edelmetall-Arbeiten, die im Ursprung aus Mutter Erde stammen, wurden im Wachsausschmelzverfahren von der Künstlerin hergestellt und spiegeln die sensibel, emotionale Kontaktaufnahme der Menschen zueinander und zum Betrachter wieder.

Das 925er Silber ist ein Geschenk der Natur, welches ihrer Kunst dient, um die Wertigkeit der menschlichen Emotionen an Hand der Wertigkeit des natürlichen Materials auszudrücken. Im Schaffensprozess der Strukturbilder und der Skulpturen reflektiert die Künstlerin durch die Kraft der figürlichen und malerisch bildlichen Ausdrucksformen die gefühlsbetonten Kommunikationen.

Künstler:Petra Wenski-Hänisch

ARTe 2019 Empore Stand Z11

Beate Axmann

Begegnung und Gegensätzlichkeiten, diese Themen bestimmen Beate Axmanns Werke. Insbesondere ihre Serie „Black Forest Peace Symphony“ – ursprünglich entstanden in Chicago 2015, aber bis heute fortgeführt – ist eine expressive, zeichnerische und malerische Symphonie, in der sich Themen begegnen wie: Fremd und Vertraut, Frieden und Gewalt, Leben und Tod.

Aus Altem etwas Neues schaffen, dies zeigt sich insbesondere bei Beate Axmanns Verwendung von bereits gebrauchten Maluntergründen, wie ausrangierte Tipileinwände oder Telefonbuchpapiere für ihre Acrylarbeiten. Dieses Thema wird auch bei ihrem neusten Projekt „Gobelüs“ aufgegriffen, bei dem sie alten, von Hand gestickten Stickerei-Bildern durch Übermalen ein ganz neues Leben und thematische Verfremdung verleiht. Neben ihrer Malerei sind auch Papier-Draht-Figuren, Papidrafi genannt, unter Axmanns Werken zu finden. Mit verspielter Leichtigkeit regen diese offenen, aber auch vernetzten Installationen die Phantasie des Betrachters an.

Beate Axmann nimmt an verschiedenen nationalen und internationalen Gruppen-, Einzelausstellungen und Kunstsymposien teil. Ihre Arbeit ist in privaten und öffentlichen Sammlungen zu sehen.

Künstler:Beate Axmann

ARTe 2019 Empore Stand Z8

Dr. Dagmar Berg

Bedeutungsvolle Bilder von Dr. Dagmar Berg

Nach meinen ersten beiden Bilderzyklen „Bilder der Ruhe” und „Bilder der Berührung für Blinde und Sehende” liegt nun mein dritter Bildband mit dem Titel „Bedeutungsvolle Bilder” vor.

Bevor ich mit dem Malen beginne, entsteht vor meinem inneren Auge ein Bild, mit einer ganz bestimmten Bedeutung, die ich ausdrücken möchte. Mit verschiedenen Maltechniken versuche ich diese Bedeutung auf die Leinwand zu bringen. Der Titel des Bildes drückt dies dann aus. Da nur 20 Prozent eines Eindruckes, den wir wahrnehmen über unsere Netzhaut gelangt und der Rest des Bildes durch unser Gehirn und unsere Vorstellungen geprägt wird, nimmt der Betrachter meiner Bilder eventuell eine ganz andere Bedeutung meiner Bilder wahr. Der Titel meiner Bilder soll ihn auch nur animieren seine eigene Bedeutung zu finden.

Künstler:Dr. Dagmar Berg

ARTe 2020 Erdgeschoss Stand D13

Sandra Berger

Sandra Berger, geboren 1988 in Böblingen, lebt und arbeitet in St.-Leon-Rot. Schon als Kind begann die Faszination für menschliche Facetten und Ausdrücke. Im Alter von 15 Jahren hatte sie bereits ihre erste Einzelausstellung.

Als gelernte Modedesignerin ist die Beschäftigung mit figürlichem in ihren Bildern Hauptthema. Schwerpunkt ihrer Arbeiten ist der Ausdruck von Charakteren und Emotionen, die sie in einem Mix aus Klassischer Malerei und Fashionstyle zu phantasievollen Werken vereint.

Durch ihre Studienzeit, die sie größtenteils in Großstätten wie Stuttgart, Karlsruhe und Köln verbrachte, kam sie mir der Streetart in Berührung. Beeindruckt von der rebellischen Ausdrucksform mittels Schriftelementen, Markern und Spray, bindet sie diese Elemente auch in Ihre Werke mit ein.

Künstlerin:Sandra Berger

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand A 1.2

Astrid Bergmann

Astrid Bergmann, geboren 1968 in Kiel, wuchs in Deutschland, Belgien und den USA auf. Heute lebt und arbeitet sie in Bad Schönborn (Deutschland) und Vigole (Gardasee / Italien).

Mit Weißtönen, einem grazilen Federstrich – verbunden mit Licht und Transparenz – erzählen die Bilder ihre Geschichten. Auf den ersten Blick imponiert die Leichtigkeit. Der zweite kann den Betrachter durchaus „mitnehmen“.

Überhaupt liegt hier das eigentliche Charakteristikum des Stils Astrid Bergmanns: In scheinbar wenigen dahingeworfenen skizzenhaften Linien ein ganzes Wesen mit eindrücklich viel Charakter und einer ganzen Lebensgeschichte zu schaffen. Dabei arbeitet die Künstlerin immer in einer zurückhaltenden, niemals provokanten Art. Sanfte, sehr helle Farben, viel Weiß, darauf kontrastierend die Figuren, denen alles Realistische abgeht und die dennoch wie lebendig wirken. Die vor allem berühren und ansprechen – einladen zum Betrachten und zum Zuhören.

Dabei bedient sich Astrid Bergmann gerne neuer Techniken. So setzt sie in ihrer Serie „Ich bin, ich war, ich werde sein“ die – gegenwärtige – Denkerin vom Betrachter abgewandt auf eine Acrylglasscheibe, um ihren Blick mit dem des Besuchers auf eine in abgetönter Traumszenerie gehaltenen Retrospektive oder eine Zukunftsvision zu lenken. Die Kunst dabei ist nicht die durchaus gewitzte Verschränkung von Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit, sondern die unüberhörbare Einladung ihrer Bilder an den Betrachter, sich eigene Gedanken zu machen.

(Auszug aus einem Text von Matthias H. WernerDas Gewicht der Leichtigkeit

Künstler:Astrid Bergmann, Beate Meffert-Schmengler

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand N 2.1

Malene Bjelke

Malene Bjelkes Skulpturen stammen aus ihrer langjährigen Tätigkeit als Bühnenbildnerin im Theater. Sie porträtiert Menschen, gewöhnlichen Menschen, Männer, Frauen, Jung, Alt. Sowohl die sozial ausgegrenzten als auch die Gewinner.

Wir sehen den Menschen in Gedanken versunken – in einem meditativen Moment – ein Zeitloch, in dem er in einer Sekunde der Besinnung oder sinnlichen Präsenz ruht. Man sieht in ihren Arbeiten ihre besondere Liebe zum menschlichen Leben, unser zerbrechliches Miteinander in einer Welt, die wir nicht verstehen – die Faszination für das Vergessene, das Übersehene und die stille Präsenz unserer Mitmenschen oder deren Einsamkeit, dies sind die Sujets der Malene Bjelkes Werk.

Malene Bjelke ist eine Bildhauerin, die auf ihre eigene poetische und subtile Weise ein politisches Manifest offenbart – ein humanistisches Credo – über Wohltätigkeit, Menschlichkeit und Gebrechlichkeit in einer Welt, die niemandem zuhören kann, außer denen, die am lautesten schreien. Ihre Arbeit dreht sich um den Lebens- und Geisteszustand des Menschen, ausgedrückt durch Körper und Raum. Im Zusammenspiel von Figur und umgebendem Raum offenbart sich eine innere Landschaft, in der wir uns selbst erkennen. (Übersetzte Auszüge aus Text Dorte Holbek)

© Porträtfoto: Lena Paaske

Künstler:Malene Bjelke

ARTe 2019 Empore Stand Y6

Thomas Böhmer

Der Bildhauer Thomas Böhmer lebt und arbeitet im Landkreis Ebersberg nahe seiner Geburtsstadt München. Weibliche Skulpturen mit ausgeprägt fraulichen Rundungen sind seine Leidenschaft.

Er fertigt seine Figuren aus großen, massiven Baumstämmen. Es sind Harthölzer, wie Ahorn, Kirschbaum, Eiche, Walnuss oder Birnbaum. Als Werkzeuge kommen Kettensäge, Schnitzeisen, Handraspeln und jede Menge Schleifpapier zum Einsatz. Die Raspelhiebe bleiben als bildhauerischer Akzent auf seinen Figuren erkennbar. Sein künstlerischer Stil ist geprägt von Zentriertheit, prallem Volumen, glatten Oberflächen und der Verdichtung zum Wesentlichen.

Die ganzheitliche Wirkung ist dem Bildhauer wichtiger, als die analytische Vertiefung in Einzeldetails. Das Ergebnis sind liebreizende weibliche Aktfiguren in ruhiger Anmut, Grazie und innerer Stille. Die Schönheit der Hölzer mit dem Reiz der runden Formen laden zum Berühren ein.

Künstler:Thomas Böhmer

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand D3

Ursula Borke-Rothfuß

Ursula Borke-Rothfuß ist seit 2007 freiberuflich tätig. Ihre Kunstwerke präsentiert sie regelmäßig auf Ausstellungen und Kunstmessen, so zum Beispiel Jahresausstellung Kunstverein Coburg, Kunstwoche Malerdorf Kleinsassen, ART Rodgau, Sinneswandel `Art Milu` in Endingen, Kunstmarkt Frankfurt Höchst und der ARTe Sindelfingen. Ursula Borke-Rothfuß ist Mitglied im Kunstverein Coburg und im Malerdorf Kleinsassen e.V.

Künstler:Ursula Borke-Rothfuß

ARTe 2019 Empore Stand Z17

Uwe Bürkle

Uwe Bürkle arbeitet mit klassischen Materialien der Bildhauerei und bemüht sich um eine lesbare Formensprache, die in der Regel ohne Text auskommt.

Auf der ARTe 2019 zeigt Uwe Bürkle neuere Arbeiten aus den letzten Jahren, die sich nicht mehr überwiegend mit dem Päsentationsthema beschäftigen. Damit ist gemeint, dass in früheren Arbeiten Strukturen der Präsentation in die Arbeit einbezogen wurden und Wichtigkeit erlangten,also steht die Figur auf einem Ring oder eine andere geometrische Form, die Figur begleitet und stützt.

Bei den neueren Arbeiten sind Falten ein Thema, die die Figur verhüllen oder Bewegung unterstützen bis zur völligen Auflösung in ein abstraktes Gebilde. Die Psychologie spielt auch weiterhin eine Rolle aber nicht mehr in der Körpersprache oder Position der Figur, sondern in der Kombination mit Tieren.

Uwe Bürkle wurde 1964 geboren, er absolvierte eine Steinbildhauerlehre von 1985 bis 1988, studierte von 1990 bis 1995 an der Freie Kunstschule Stuttgart bei Josej Nadj und Roland Schauls und von 1996 bis 2003 an der Kunstakademie Stuttgart bei K.H.Seemann und Giuseppe Spagnulo.

Künstler:Uwe Bürkle

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand F 1.3

Katinka Dermietzel

Katinka Dermietzel wurde 1973 in Gelsenkirchen geboren und ist in Essen aufgewachsen. Von 1994 bis 2001 studerte sie Architektur an der Universität Stuttgart mit Diplom Abschluß. Von 2002 bis 2008 dann Studium Freie Kunst – Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschülerin, Klasse Prof. Irmin Kamp, 2008, Akademiebrief Kunstakademie Düsseldorf. Seit 2006 hat sie ihr eigenes Atelier in Köln. 2014 erfolgte eine Ausbildung am Institut de Recherche en Sémiologie de l’Expression in Paris bei Arno Stern.

Künstler:Katinka Dermietzel

ARTe 2019 Empore Stand Z13

Jonas Deubelbeiss

1991 in Aarau (Schweiz) geboren, absolvierte Jonas Deubelbeiss mit 19 Jahren eine Berufslehre alsL andschaftsgärtner. 2017 schloss er das einjährige Gestalterische Propadeutikum Aargau ab.

Bereits im jungen Alter faszinierte ihn street art. Daraufhin entdeckte er die Leidenschaft für die Malerei. Auf Papier und auf der Straße. Das Malen mit anderen Künstlern motivierte und inspirierte ihn immer wieder aufs Neue, weiterzumachen. Das Gestalterische Propadeutikum weckte sein Interesse für die Abstrakte Kunst. Da er bereits im Berufsleben eine Leidenschaft für die Natur empfand, entstanden erste Werke von Landschaften und Assoziationen. Das Farbenspiel in seinen Werken ist fröhlich, kraftvoll und intensiv. Das reale Farbmuster wird dadurch gebrochen.

Später befasste er sich auch mit Porträtmalerei, wobei er das Abstrakte weiter verfeinert hat. Auch bei diesen Werken soll der Betrachter einen eigenen Bezug zum Werk aufbauen können. Er selbst sagt über seine Kunst: “Die Art und Weise so zu malen, bewirkt, dass man sich im nicht sofort Erkennbaren verlieren kann. Als Betrachter soll man sich dabei frei fühlen, was man erkennen kann und dabei die Möglichkeit haben, einen eigenen Bezug zum Werk aufzubauen. Auch den Betrachter über mein Werk nach- denken und selber empfinden lassen, das fasziniert mich, da ich als Künstler möglicherweise anders darüber denke und empfinde.”

Künstler:Jonas Deubelbeiss

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand V4

Sibylle Duhm-Arnaudov

Nach drei Semestern freier Malerei bei Horst Antes an der Kunstakademie Karlsruhe und älterer und neuerer Deutsche Literaturgeschichte an der Technischen Universität, folgten einige Semester Bühnenbild und Kunst am Bau bei den Professoren Richter, Rose und Stockhausen an der Kunstakademie in Stuttgart.

Dann Wechsel zu einem weiteren Studium der Kunsterziehung bei den Professoren Groß und Michou und Malerei bei Professor Hagele. Nach dem Abschluss des Staatsexamens in Deutsch und Bildender Kunst Unterricht an verschiedenen Gymnasien. Parallel dazu künstlerische Tätigkeit, Ausstellungen und Projekte. Seit 2013 ausschließlich freie künstlerische Tätigkeit.

Künstler: Sibylle Duhm-Arnaudov, Richard Mierniczak

ARTe 2020 Erdgeschoss Stand F3

Astrid Echle

In Leverkusen geboren, lebt Astrid Echle heute im Rheingau, wo sie auch als Künstlerin tätig ist.

Schon seit ihrer Jugend hat sie sich für Kunst interessiert, doch gerade erst in den letzten 12 Jahren hat Astrid Echle Zeit und Muße gefunden, durch zahlreiche Kurse, Akademien und Workshops bei renommierten Künstlern, aus ihrem Hobby eine produktive Passion zu machen.

Ihre besondere Leidenschaft gilt abstrakter Acrylmalerei mit dichten Oberflächenstrukturen – oft unter Einarbeitung von Collagen. Durch verschiedene Techniken und Farben versucht sie dabei eine Relation von Realität und Fiktion zu erschaffen. Die Werke aus ihrer Serie “Walk Your way” changieren zwischen Abstraktem und Realen. Oft kombiniert sie leuchtende Farbigkeit mit freier Gestik und durch ihre große Experimentierfreude bleibe sie immer offen für Neues.

Hauptberuflich bedingt, ist sie häufig in den Metropolen der Welt zu Gast. Eindrücke, die sie dort gewinnt, fließen immer wieder in ihre Werke ein und beeinflussen ihren Stil.

Künstlerin:Astrid Echle

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand V3

Michael Eder

Michael Eder, geboren 1972 in Goslar, aufgewachsen auf Sylt. Auf Sylt erfolgte eine Ausbildung als Metallbauer, in dieser Zeit entstanden die ersten Möbel und Objekte aus Metall. Danach Stationen in Hamburg, Leipzig, Ditzingen und Passau. Seit 2014 lebt und arbeitet Michael Eder in Stuttgart. Künstlerische Schwerpunkte liegen in der Kreation von Wandobjekten, Kombinationen aus Metall und Leinwand, lebendige Bilder, die je nach Lichtintensität immer wieder anders aussehen.

Künstler:Michael Eder

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand L2

Sylvio Eisl

Nach 20 überaus erfolgreichen Jahren in der hektischen Werbewelt erfolgte für Sylvio Eisl der konsequente Weg in die Bildhauerei. Seit 2001 widmet er sich ausschließlich der Kunst. Die Philosophie von Raum und Dimension steht dabei im Mittelpunkt. Ruhe und Natur sind Quellen der Inspiration; so wird Bildhauerei zur Leidenschaft.

Sein Credo lautet: “Realität kreativ verändern”.

Mit der Bildhauerei werden die Spannungselemente der bildhaften, flächigen Gestaltung um die 3. Dimension erweitert. Die daraus resultierende Ganzheitlichkeit erlaubt eine veränderte Wahrnehmung der Form. In den Exponaten spiegeln sich organische Formen und Prozesse wider, die für die Schönheit und Ästhetik stehen. Dabei geht er bis an die Grenze des Machbaren. Die Werkstoffe, ob Holz, Marmor, Aluminium oder Bronze spielen eine bedeutsame und zugleich ambivalente Rolle: Die Konflikte bei der Entstehung eines Kunstwerks und deren Bewältigung beflügeln die Kreativität.

Sylvio Eisl ist Diplom-Designer, hat Kunst und Visuelle Kommunikation studiert, lebt und arbeitet im Elsass sowie in Baden.

Künstler:Sylvio Eisl, Carmen Varese, Norbert Neumann-Daikeler

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand N3

Elisabethenhof Kunsthandel

Künstler:Agnes Keil

ARTe 2020 Erdgeschoss Stand G3

Jürgen Elwert

Jürgen Elwert gehört zu den Künstlern, die nicht malen wollen, sondern die malen müssen. Es sind Fetzen von Bildern in seinem Kopf, Bilder von Visionen, Impressionen, Ungerechtigkeiten, Unterdrückung, Gewalt, die in ihm lauern und sich ihren Weg auf die Leinwand bahnen wollen. Manchmal auch zu viele, die dann skizzenhaft in einem Notizblock festgehalten werden.

Dazu gehört auch, dass Jürgen Elwert oft zeitgleich an mehreren Werken arbeitet, alte Werke mit alten Gedanken einfach mit neuen Gedanken übermalt. Seine Sujets sind zweigeteilt. Auf der einen Seite Alptraumbilder, die in sich oft ganze Geschichten erzählen, von Religion, von Gewalt, manchmal mit einem humoresken Anflug. Sie lassen sich auch mit jahrzehntelangen Schmerzerfahrungen deuten, denen der Künstler ausgesetzt war und die ihn in 2018 zu der Serie Gefangen im Schmerz bewegten.

Auf der anderen Seite stehen abstrakte Werke, farbharmonisch und architektural. Sie sind der Gegenpol und der wissende Betrachter sieht darin die Inseln der Ruhe, die der Künstler von Zeit zu Zeit anlanden muss, um kurz darauf wieder auf stürmischer See zu segeln.

Künstler:Jürgen Elwert

ARTe 2019 Empore Stand Y16

Christel Fahrig-Holm

Christel Fahrig-Holm lebt und arbeitet seit mehr als 40 Jahren in Heidelberg.

Sie kann sich an keine Zeit in ihrem Leben erinnern, in der sie nicht gemalt oder gezeichnet hätte. In den siebziger Jahren studierte sie Aktzeichnen und Ölmalerei bei Bernhard Epple (BBK), seit 1991 verlagerte sich der Schwerpunkt ihres künstlerischen Schaffens auf Zeichnung und Druckgraphik, insbesondere die Kunst der Radierung. Ihre Arbeiten präsentierte sie seit 1992 in zahlreichen Einzelausstellungen im In- und Ausland. Mit dem Bezug eines großen Ateliers hat sie wieder zur Ölmalerei zurückgefunden, der sie sich seither mit großer Leidenschaft widmet. Seit 2015 ist sie Mitglied der GEDOK.

Malen bedeutet für die Künstlerin vor allem ein intensives, die Spannung zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem auslotendes Sehen und Sichtbar-Machen. „Kunst gibt nicht das Sichtbare wider, sondern macht sichtbar.“ ( Paul Klee)

Künstler:Christel Fahrig-Holm

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand B 2.1

Karin Feuchtinger

1952 in Balingen/Württemberg geboren. Sie lebt und arbeitet in Darmstadt und Brezzo di Bedero/Italien. Nach ihrem Studium der Innenarchitektur, Kunstgeschichte und Denkmalpflege gründet sie 1982 ein eigenes Büro für Umbau und Design.

Schon während ihres Studiums beginnt sie, künstlerisch an Collagen zu arbeiten. 1973 hat sie ihre erste Ausstellung in Sanary sur Mer/Frankreich. Seit 2002 arbeitet sie neben ihrem Beruf als Innenarchitektin auch als freischaffende Künstlerin. Sie stellte ihre Collagen u.a. in Darmstadt, Stuttgart, Bonn, Balingen und Locarno aus.

Künstler:Karin Feuchtinger, Klaus Feuchtinger, Thorsten Scheu

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand B 2.1

Klaus Feuchtinger

1951 in Neustadt an der Weinstraße (DE) geboren, lebt und arbeitet heute in Darmstadt (DE) und Brezzo di Bedero (IT). Nach dem Abitur studierte er Kunst an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Hauptfach Malerei, sowie Kunstgeschichte und Kunstpädagogik und absolvierte das 1. und 2. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien.

Schon 1969 hatte er seine erste Ausstellung und gründete eine kleine Künstlergruppe, mit der er in den folgenden Jahren regelmäßig ausstellte, u.a. im Saalbaufoyer Neustadt/W., im Großen Saal des Hambacher Schlosses und in Sanary sur mer (FR). Seit 1997 zeigte er seine Arbeiten auch in Stuttgart, Bonn, Locarno, Balingen und Darmstadt. Viele Jahre lagen seine künstlerischen Schwerpunkte bei der Acryl- und Aquarellmalerei. Seit etwa 10 Jahren widmet er sich vor allem der Ölmalerei.

Künstler:Klaus Feuchtinger, Karin Feuchtinger, Thorsten Scheu

ARTe 2019 Empore Stand Y9

Monika Froch

Künstler:Monika Froch

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand C1

Galerie Atelier TonArt AG

Idyllisch gelegen am Tor zum Zürcher Oberland vertritt die Galerie mittlerweile permanent rund 10 internationale zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Stilrichtungen in den Bereichen Malerei, Skulpturen und Objekte.

Dem Namen „TonArt“ getreu, finden wie bisher in den Räumlichkeiten auch kleine erlesene Konzerte und Lesungen statt. Wir freuen uns, Sie auch am neuen Ort im „Haus zum Sternen“ für qualitativ hochstehende Kunst und Kultur begeistern zu können.

Auf der ARTe 2019 präsentiert die Galerie TonArt AG die Künstler Inge Louven, Verónica Munín-Glück, Betty Schmidt, Karin Pinato und Peter Wichmann.

Künstler:Inge Louven, Verónica Munín-Glück, Betty Schmidt, Karin Pinato und Peter Wichmann

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand E3

Galerie BonArThe

BonArThe präsentiert auf 200 qm Ausstellungsfläche Kunstwerke aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Druckgrafik, Fotografie und digitale Kunst. In 4 bis 5 jährlichen Wechselausstellungen werden verschiedene Positionen unterschiedlicher Künstler im Dialog mit Kunstevents (z.B. Lesungen, Konzerten) vorgestellt.

Auf der ARTe 2019 zeigt die Galerie künstlerische Arbeiten der Galerieinhaberin und Künstlerin Thea Bayer-Rossi und des Mannheimer Künstlers Alfred Maurer.

Künstler:Thea Bayer-Rossi, Alfred Maurer

ARTe 2019 Obergeschoss Stand Y21

Galerie Kunstfleck

Die Leinwand als Schauspiel der Emotionen ...

In der Galerie Kunstfleck in der Nürtinger Altstadt können Sie die künstlerische Werke von Petra Nowak, Peter Feichter, Erwin Götz und Benjamin Seyfang betrachten und erwerben. Lassen Sie sich dabei einfangen, bezaubern und gehen Sie mit uns auf eine spannende Führung durch die Galerie Kunstfleck. Seit Beginn des Jahres 2019 betreibt die rührige Galeristin Petra Nowak auch eine Kunstakademie im Römerstein, in der sie ganzjährig die verschiedensten Workshops, Kurse und Seminare u.a. mit den Dozenten Peter Feichter, Stefanie Etter, Max Lochner, Andreas W. Gortan, Angelika Domenig und natürlich Petra Nowak anbietet und veranstaltet.

Auf der ARTe 2019 präsentiert die Galerie Werke von Petra Nowak, Peter Feichter, Benjamin Seyfang und Erwin Götz.

Künstler:Petra Nowak, Peter Feichter

ARTe 2020 Erdgeschoss Stand C3

Galerie Momen

„Reise in Farbe und Licht“

Wir reisen in fremde Städte, um sie uns vertraut zu machen; wir nehmen fremde Bilder auf, um unsere Inneren erscheinen zu lassen. Reisebilder bereichern seit Jahrhunderten die Kunst. Besonders berühmte Städte, in eigener künstlerischer Sicht präsentiert, besitzen den Reiz des Neuen, Fremden, Begehrlichen sowie des Bekannten und Vertrauten.

Reza Momen, ausgebildet in Malerei und Architektur an der Kunstakademie Marmara bei Prof. Ergin Inan und Prof. Oktay Maral, widmet sich diesem Sujet seit dreizehn Jahren. Er malt Bilderserien, die das Motiv von Menschenmengen in Städten variieren. Ausgangspunt der Bilder ist immer die Reise vor Ort, an den Ort des Geschehens, den der Künstler visuell und stimmungsvoll auf sich wirken lässt. Oft macht er Skizzen zur ersten Bildfindung, jedoch interessieren ihn nicht analytische Details, sondern der Gesamteindruck: das Panorama eines Stadtbildes, eines belebten Platzes oder einer Bootsszene in Venedig.” (Text: Dr. Maria Linares, Kunsthistorikern)

Künstler:Reza Momen

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand T1

Galerie Ryba

Die Galerie Ryba stellt auf der ARTe 2019 die Künstler Dietmar Woelfl und Anke Ryba aus.

„Die Malerei ist zuallererst eine Angelegenheit der Sichtbarkeit. Der Inhalt unserer Kunst liegt darin, was unsere Augen denken“ (Paul Cezanne, 1839 – 1906). Ein treffendes Zitat, das die Malerei Dietmar Woelfl‘s sehr gut umschreibt. Vielfach staunend stehen Betrachter vor den beeindruckenden Arbeiten des Künstlers, immer wieder versuchend, den Geheimnissen dieser genialen „Farbfeuerwerke“ auf den Grund zu kommen.

Dietmar Woelfl’s Kunst ist einzigartig. Ihm ist es gelungen, seine Technik und Dynamik als ein Alleinstellungsmerkmal zu etablieren, was jeder Künstler anstrebt. Sein Motto, „Ich greife solange zu den Farben bis das Unerwartete eintritt“, beschreibt zwar seine Bescheidenheit im Umgang mit seiner Kunst, ist aber nicht alles, was seine fertigen Bilder ausmachen.

Unterstützt wurde Dietmar Woelfl immer wieder von seinem Mentor, dem prominenten Künstler Robert Zielasco, der seinen Malstil wesentlich beeinflusst hat. Und immer auch der Blick auf seine Favoriten auf dem Kunstmarkt, Hermann Nitsch und Jonathan Meese, haben ihn zu dem gemacht, der er heute ist! Seit Jahren zeigt der Künstler seine Werke auf internationalen Ausstellungen und Messebeteiligungen und erfährt stets eine vielfältige Resonanz, unter Kunstkennern (Damien Hirst ist z.B. einer seiner Kunden) ebenso wie beim breiten Publikum. (Text Günter Weiler, © Galeria 14 GdbR)

Die Stärke Anke Rybas spiegelt sich in facettenreichen Bildumsetzungen und mutigen Expositionen des gewählten Bildthemas auf ihre Bildträger. Auf ihren vornehmlich großformatigen Leinwänden finden wir Acryl, Öl, Beizen, Bitumen und Spachtelmasse, oft alles nebeneinander oder ineinander verwoben, in einen tollen Duktus und dann wieder mit offensiver, abstrakter Gestik.
(Text: Günther Weiler, Kurator)

Künstler:Dietmar Woelfl, Anke Ryba

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand N 2.2

Dante Galic

Dante Galic hat bereits mit dreizehn Jahren begonnen, sich ernsthaft mit Kunst auseinanderzusetzen. Seit mehr als vier Jahren ist Dante hauptberuflich als freiberuflicher Künstler tätig, zeigt seine Kunstwerke in ganz Europa und viele seiner Werke wurden bereits von privaten Sammlungen angekauft.

Das Ziel seiner Kunst ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen. Kunst sichtbar zu machen, in einem anderen Licht im Meer zeitgenössischer Kunst. Er will zeigen, dass Kunst nicht nur ein dekoratives Objekt ist, sondern eine Waffe, eine Chronik unserer Zeit, damit zukünftige Generationen zurückblicken können und sehen, wie es damals war. So wie die alten Meister ein ganzes Erbe hinterlassen haben, das uns Einblicke gibt, wie es damals war.

Der Stil, den Dante Galic verwendet, ist stark von den Meistern der Renaissance und des Barock beeinflusst. Er hat das Alte mit dem Neuen verbunden und einen eigenen Stil entwickelt, den er gerne “Neo Grotesque” nennt. Dante malt Bilder, in denen die Themen unserer heutigen Gesellschaft relevant ist. Einige Kritiker sagen, dass Dante ein politischer Maler sei, aber er selbst betrachtet sich als Geschichtenerzähler. Durch seine Kunst schreibt er eine Chronik unserer Zeit und das ist es, was Dante’s Kunstbegriff ausmacht und nicht, ob ein Werk von ihm dekorativ zur Farbe eines Sofas passt. Für die Zukunft geht es im darum, dass sein Kunst global gezeigt und gesehen wird, nicht aus kommerziellen Interesse, sondern als Botschafter seines Kunstbegriffs.

Künstler:Dante Galic

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand O 2.2

Christian Geddert

„SINNVOLLE- SKULPTUREN-STELEN“ (Holz und Bronze)

Der Künstler Christian Geddert thematisiert meist Prozesse der Entwicklung und Entfaltung in unterschiedlichen Lebenslagen. Hierbei bringt er Redewendungen und menschliche Verhaltensweisen buchstäblich „auf die Spitze“. Auch die stets mit Bedacht gewählten Titel bringen das Dargestellte „sinnvoll“ in Form. Die Werke zaubern dem Betrachter meist ein Schmunzeln auf die Lippen, regen ihn zugleich aber auch zum Nachdenken an.

„In der Entstehung findet die Annäherung über das gegebene Material statt“, so Geddert. „Erst über das Bearbeiten entsteht dann, fast wie im Dialog mit dem individuellen Werkstück, eine Form oder Gestalt. Es ist immer wieder ein Abenteuer, wenn eine neue Skulptur entsteht.“

Seit 2000 stellt Christian Geddert regelmäßig seine Skulpturen für den Innen- und Außenbereich auf Ausstellungen im norddeutschen Raum aus; nun auch im Stuttgarter Großraum.

Künstler: Christian Geddert, Sabine Geddert

ARTe 2019 Obergeschoss Pavillon X 3.1

Stephanie Gempe

Stephanie Gempe wurde 1987 in Ludwigsburg geboren, aufgewachsen ist sie im Elternhaus in Marbach am Neckar.

Das Malen fasziniert Stephanie Gempe schon seit ihrer Kindheit. Die Autodidaktin bereichert ihr Wissen durch Eigeninitiative, Workshops und den Besuch an der Kunst-Akademie in Stuttgart.

Bis heute arbeitet Stephanie Gempe als freischaffende Künstlerin, speziell abstrakter Expressionismus hat es ihr angetan. Das Spielen mit Farben, Strukturen und Pigmenten begeistert sie bis heute. Ihre Bilder drücken Emotionen, Stimmungen, tägliche Eindrücke und Erlebnisse aus. Das Bild entsteht im Kopf und kommt dann auf die Leinwand. Wie das Bild am Ende aussehen wird, findet die Künstlerin sehr spannend – oft sieht es besser aus als in ihrer Vorstellung. Durch verschiedene Techniken der Acrylmalerei wie Spachteln, Schichten und Mischtechnik erzielt sie eine Tiefenwirkung bei ihren Bildern. Ebenso verwendet sie gerne natürliche Elemente wie z.B. Asche, Sand und Papier.

Die neue Serie der Künstlerin Stephanie Gempe heißt „Ursprung“. Sie verbindet damit neues Leben, das entsteht. Inspiriert durch ihre Schwangerschaft, spiegelt die Künstlerin Stephanie Gempe ihre Emotionen wider.

Künstler:Stephanie Gempe

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand I1

Chris Gläser

Die Malerin Chris Gläser, geboren in Stuttgart, lebt und arbeitet seit über 10 Jahren in Gerlingen und Leonberg.

Ihre Bilder führen uns in »Traumwelten«, in denen jeder seine eigenen Träume finden kann. Nach jahrelanger Tätigkeit in der Werbung, davon 20 Jahre in Frankfurt, kam sie über die Aquarellmalerei zur Acryl/Mischtechnik in mehrschichtigen, leuchtenden Farben. Airbrush- und Ölfarben setzen weitere Akzente. Eine fundierte Ausbildung hierfür erfolgte in der ABC Kunstschule Paris, bei art.in.novalia und in der Kunstakademie Gerlingen.

Mit der Eröffnung ihres Ateliers im Jahr 2012 wurde der entscheidende Schritt für die Zukunft vollzogen. Heute ist das Atelier lebendiger Arbeitsplatz, Ausstellungsraum und Galerie für Dauer- und Sonderausstellungen.

Künstler:Chris Gläser, Vera Ludwig-Loster

ARTe 2019 Obergeschoss Pavillon X 3.2

Katja Grandpierre

Katja Grandpierre ist eine Sammlerin – zufälliger Eindrücke und Erfahrungen. Flüchtige Momente hält sie fotografisch fest, um sie dann in ihrer Malerei vor dem endgültigen Verlust zu bewahren und dauerhaft der bewussten Wahrnehmung zugänglich zu machen.

Malerisches Stilisieren, Verfremden und Entfremden machen das Flüchtige sichtbar, das wir zwar oft spüren, aber nur selten (be-)greifen können. Abstrakte und gegenständliche Ebenen von Licht, Linien, Vorder- und Hintergründigem schieben sich über- oder ineinander. In ihren aktuellen Arbeiten durchbricht sie ihre Motive bewusst mit Linien. Der ursprüngliche Moment wird durch Linien überformt und erhält eine neue Bewegung und Richtung.

 

Künstler:Katja Grandpierre

ARTe 2019 Empore Stand Y24

Raphael Gratzl

Raphael Gratzl wurde 1987 in Landshut geboren.

Seit seiner Kindheit befasste er sich mit Kunst, ihrer Geschichte und der Entwicklung bis zur heutigen Zeit. Früh begann er mit der Malerei und entwickelte im Laufe der Jahre seinen sehr eigenen Stil.

Raphael Gratzl verleiht seinen Werken eine besondere Tiefe, welche den Betrachter in eine Welt voller Farben eintauchen lässt.

Moderne Pop Art Kunst mit Lack auf Glas, sowie bestechende Farben, prägen seine Werke und verleihen ihnen ihren unverwechselbaren Charakter. Die farbenfrohen Kunstwerke sollen Freude und Glück in den Alltag bringen – etwas, das Raphael Gratzl persönlich sehr wichtig ist.

Künstler:Raphael Gratzl

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand P 2.2

Elena Graure-Manta

Sinnlichkeit und Metamorphosen.

Die Glasobjekte von der Künstlerin Elena Graure-Manta sind poetische, nachdenkliche Werke von großer Spannweite mit verschiedenen Techniken.

Die monumentale Figur der blaue Reiter mit den großen Ohren, die der Welt zuhören und verteidigen wollen, stellen eine subtile Art dar, um da zu sein, mit allen Sinnen. Auch bei den anderen Objekten der Künstlerin ist der Mensch allgegenwärtig präsent. Sind Kleider, Schuhe und Figuren in stetiger Verwandlung die Balance oder die Freude, die Sinnlichkeit oder Frivolität, sie bedeuten Frauencharaktere und Transformationen.

Künstler:Elena Graure-Manta

ARTe 2020 Erdgeschoss Stand E21

Helmut Grell

Helmut Grell wurde in Kornwestheim geboren und lebt und arbeitet in Marbach am Neckar. Nach dem Studium des Bauingenieurwesens und langjähriger Tätigkeit als Tragwerksplaner setzte er sich autodidaktisch mit der Kunst auseinander. Seit 2010 ist Helmut Grell Schüler von Renate Leidner und seit 2014 von Gabi Buch.

Nach anfänglicher gegenständlicher Acrylmalerei entstanden abstrakte Arbeiten in Verbindung mit Collagentechnik. Diese Bilder sind nicht von Farbtheorien beherrscht, sie gehorchen keiner technischen Vorschrift und folgen keiner doktrinären Definition, was Malerei zu sein hat. Die gewählten Bildformen, Farben, Kompositionen sollen in ihrer manchmal ironischen Überspitzung berühren und erfreuen. Die Welt wird nicht abgebildet, sondern mit einem bunten Augenzwinkern serviert. Die Bilder sollen den Betrachtenden helfen, das manchmal Graue, Dissonante, Schreiende, ja Tumbe der Moderne ins Beglückende zu transformieren. Helmut Grell ist kein Künstler der Ismen. Zuordnungen, Klassifizierungen sind ihm ein Gräuel.

Künstler:Helmut Grell, Rebeca Capriles

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand S2

In-soon Grobholz

Künstler:In-soon Grobholz

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand B 1.2

Hartmut Häcker

Lichtreflexe, Bilder dieser Welt, Begegnungen, sie bleiben und verschmelzen, werden zu Kompositionen, zu Farblandschaften der Erinnerung!

Der Maler Hartmut Häcker steht im Dialog mit den Farben seiner Umgebung, seinen Gedanken und seiner Inspiration. Häufig dienen die Erinnerungen an flüchtige visuelle Eindrücke, ohne Zuhilfenahme von Fotos oder Skizzen als Start und gedankliche Inspiration um mit der Arbeit zu beginnen. Interaktionen und Intuition, Spannung und Poesie bestimmen seine Kunst, ein ganz persönliches Farbmanifest.

Mit Beendigung des 6-Semestrigen Studiums der Freien Kunst (Diplom) an der Europäischen Kunstakademie in Trier im Jahre 2015 dienen Betrachtungen über Kunstwerke des Spätmittelalters bis Renaissance als Ausgangspunk seiner künstlerischen Arbeit. Auch spielen Linien als grundlegendes künstlerische Element eine zentrale Rolle in seinen Arbeiten.

Seit dem Erwerb des Diploms, hat der Künstler über zwanzig Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen bestritten. Er wurde für mehrere Kunstpreise nominiert und zwei Arbeiten wurden in die Kunstsammlung des Bischöflichen Generalvikariats des Bistums Trier aufgenommen.

Künstler:Hartmut Häcker, Daniela Schweinsberg

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand A 2.1

Lu Häußermann

“Spontaneität, Leichtigkeit, Farbenfreude, Dynamik und Heiterkeit, Lust zu leben und positive Mitteilungen bestimmen meine Malerei. Ich bilde nicht ab sondern abstrahiere von der Realität und schaffe neue Zusammenhänge und Stimmungen von Formen und Farben: ich male das, was vor dem inneren Auge sichtbar wird. Beim Betrachter sollen meine Bilder durch eigene Erfahrungs- und Erlebniswerte die Fantasie zu persönlicher Deutung anregen.

Ob Figur, Landschaft oder reine Abstraktion – die Hingabe an die Schönheit des Augenblicks, an die Harmonie eines Gesprächs und das Einswerden mit der Umgebung sollen Lebensfreude ausstrahlen und den Betrachter aus der Hektik des Alltags lösen.”

Künstler:Lu Haüßermann

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand V6

Marina Halak

Marina Halak wurde 1994 in der Ukraine geboren und lebt und arbeitet heute in Sindelfingen. Nach ihrer Schulbildung studierte sie von 2005 bis 2009 an der Kunstschule in Nowoselitsa (Ukraine), Architektur von 2009 bis 2014 an dem Polytechnische College in Cernowitz (Ukraine) und schloss in den Jahren 2014 bis 2016 das Architekturstudium an dem Lwiw Polytechnik in Lemberg (Ukraine) mit einem Bachelor ab.

Zahlreiche studienbegleitende Ausstellungen, so in 2007 und 2008 Gruppenausstellung an der Kunstschule in Cernowitz (Ukraine) mit Preisen in 2008, II. Platz an der Kunstschule in Cernowitz und I. Platz beim Kunstwettbewerb in Cernowitz (Ukraine).

Seit 2018 Ausstellungstätigkeit in Deutschland, so z.B. Gruppenausstellung des Böblinger Kunstvereins “Der Kopf als pars pro Toto” in Stuttgart und Teilnahme an der Kunstmesse “Kunst Schimmer 6” in Ulm.

Künstler:Marina Halak

ARTe 2019 Obergeschoss Pavillon X 1.3

Ingrid Harrison

Künstler:Ingrid Harrison

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand V4

Ilse Heffler

Gedanken werden zu Bildern, Verborgenes wird sichtbar. Für den Betrachter wird Leben, Kraft und Phantasie spürbar. So in etwa kann man die Kunst Ilse Hefflers in aller Kürze beschreiben.

Ihre überbordende Kreativität, ihre innere Motivation zur Wiedergabe von gelebten Gedanken und tiefen, nach außen tretenden Empfindungen, machen sie aus. Der künstlerische Bogen spannt sich von naturaler Abbildung, über alltägliche Lebenssituationen, bis hin zur Surrealität, wodurch sich für die Künstlerin eine unendliche Vielfalt von Motiven ergibt. Diese breite Thematik ihrer Bildideen eröffnen ihr auch immens viele unterschiedliche, bildnerische Kompositionsmöglichkeiten.

Ilse Heffler hat ihr künstlerisches Talent schon sehr früh festgestellt, drängte schon in der Kindheit zur bildnerischen Darstellung, verfolgte das aber nicht weiter. Nach vielen Jahren der beruflichen Findung und der Suche nach Selbstverwirklichung, nach überstandenen schicksalshaften, biographischen Brüchen und zurückgewonnener Lebensfreude und Herzlichkeit, findet sie zurück zur bildenden Kunst. Inzwischen bezeichnet sie sich als Malerin mit Leidenschaft.

Ihr Motto „Man kann nicht alles können aber alles versuchen“ begleitet die Künstlerin im Alltag, auch in ihrer künstlerischen Vita und bei den regelmäßigen „Auseinandersetzungen“ mit den Tücken der malerischen Techniken. Sie liebt jedoch diese Herausforderungen.

Ilse Hefflers Bilder sind individuelle Schnappschüsse. Die Bilder erzählen Geschichten oder zeigen auch Persönliches von Mensch und Tier. Sie malt einfach das, was sie antreibt, was sie erinnert und was sie zeigen möchte. Und überlässt es dem Betrachter, das ihm Passende, vielleicht für ihn Angenehme, dabei zu denken. Diese Vibration von Seelischem, von realistischer Impression und vertrauten Empfindungen macht die Kunst Ilse Hefflers interessant.

Sie ist mit ihren Bildern im Reinen. (Text: Günter Weiler)

Künstler:Ilse Heffler

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand U 2.2

Barbara Padron Hernandez

«Ich bin eine existenzielle Künstlerin, ich habe Malen gelernt, um für mich und meine kubanische Familie zu sorgen. Trotzdem hat es meine Seele so sehr berauscht, dass ich nach einem kreativen Tag der Arbeit kaum “auf die Erde zurück kommen” kann.»

Barbara Padron Hernandez ist eine leidenschaftliche kubanische Künstlerin, die sich schnell als aufstrebendes Talent etabliert hat. Für Sie ist die Kunst ein ruhiger Ort, an dem sie ohne Grenzen oder Regeln sie selbst sein kann. Beeinflusst vom Impressionismus, Realismus, sowie der Barock- und Romantikkunst malt sie mit Acryl- und Ölfarbe, um sensible, detailreiche Darstellungen von Liebe und Herzschmerz zu erstellen.

Künstler:Barbara Padron Hernandez

ARTe 2019 Empore Stand Y3

Katja Hess

Katja Hess, geboren 1946, studierte an der Universität Heidelberg und an der Rijks-Universität Utrecht Anglistik, Germanistik und allgemeine Sprachwissenschaft und arbeitete mit Unterbrechungen durch mehrjährige Auslandsaufenthalte bis 1997 als Lehrerin an einem privaten Gymnasium in Heidelberg.

Ihre künstlerische Ausbildung begann sie in den Niederlanden an der Art School Ewijkshoeve und studierte dann in New York zwei Jahre an der Art Students League (als Schülerin von Robert Cenedella) und an der Cooper Union (als Schülerin von Peter Schroth und Jeff Tolbert). Seit 2001 arbeitet sie in einem eigenen Atelier in Heidelberg.

Urbanes Leben ist für Katja Hess eine unerschöpfliche Inspirationsquelle, aus der die Gemäldereihe „Manhattanites“ entstanden ist: Bilder von selbstbewussten, vielbeschäftigten Frauen, die das Handy stets bereit halten, Frauen von heute. Am besten beobachten kann man Menschen in Museen. So entstand die Serie „Bilder sehen“, in der sie bekannte Bilder zitiert und Menschen zeigt, die davor stehen und von diesen Bildern fasziniert sind. „Halbgötter“ ist Teil dieser Serie. Hier erinnert sie an Bilder ihrer eigenen Halbgötter Hockney, Lichtenstein, Wesselmann, konfrontiert mit antiken Statuen, die den modernen Bildern verwundert bis amüsiert gegenüberstehen.

Katja Hess ist Mitglied des Heidelberger Forums für Kunst, des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) sowie der GEDOK. Mehrere ihrer Werke befinden sich in öffentlichem Besitz. Sie wird vertreten von der Galerie Ostendorff in Heidelberg.

Künstler:Katja Hess

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand V7

Andrea Hibler

Andrea Hibler ist 1965 in München geboren. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Baldham bei München. Hier hat sie auch ihr Atelier.

Die Künstlerin hat sich auf das Arbeiten mit dem Medium Kunstharz, Alkoholinks und Acrylfarben spezialisiert. Durch das Experimentieren mit unterschiedlichen Materialien hat sie ihre ganz eigene Bubble-Technik entwickelt. Aus Wollen und Willkür entstehen so eindrucksvolle Werke. Sie sind ausdrucksstark und laut oder ganz leise und filigran.

Sie teilt ihr Wissen und die Herangehensweise auf YouTube, sowie durch Workshops in ihrem Atelier.
Andrea Hibler´s Werke bestechen durch die Vielfalt ihrer Kreativität und finden bereits international Anerkennung.

Künstler:Andrea Hibler

ARTe 2019 Empore Stand Z15

Nicole Höger-Junge

Malerei bedeutet für mich freie geistige Tätigkeit. Meinen Fokus richte ich dabei auf die Essenz und Interaktion der Farbe, deren Ästhetik und Atmosphäre schaffende Wirkung.

Nicole Höger-Junge wurde 1973 in Ettlingen / Karlsruhe geboren. Sie studierte das Fach der Bildenden Kunst an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe sowie Kunsttherapie (Interdisziplinäre künstlerische Therapien) und Kreativpädagogik an der Internationalen Hochschule Calw (M.A.). Sie entdeckte die Faszination an der Wirkkraft der Farbe und die Freude an der intuitiven und emotionalen Ausdrucksweise der Abstrakten Malerei. Sie ist freischaffend als Bildende Künstlerin tätig, lebt und arbeitet in Karlsbad / Karlsruhe. Die ungebrochene Farbe und deren Wirkkraft ist Motivation und Leitmotiv. Subtil werden Kompositionen intensiver Farbklänge geschaffen. Stimmungslagen zwischen Dynamik und Balance – den Ausgleich in Augenschein nehmend. Grundlegend ist die freie Interpretation der Dinge, welche als malerische Reaktion zutage tritt. Malerei bleibt dabei stetige Herausforderung: sie ist nicht – sie tritt zutage.

Künstler:Nicole Höger-Junge

ARTe 2019 Empore Stand Z22

Kirsten Hohaus

Kirsten Hohaus, geboren 1969, lebt und arbeitet in Waldenbuch, wo im eigenen Atelier der buchstäbliche Stoff für ihre Werke entsteht. Die Inspiration für ihren künstlerischen Werdegang entwickelte sie in den Sommerateliers bei Elena Schmidt in Hildrizhausen.

Es sind Textilien, die Kirsten Hohaus als gelernter Damenschneidermeisterin die wohlvertraute Basis für ihr künstlerisches Schaffen geben. Groben Stoffen und alten Fäden haucht sie neues Leben ein, indem sie sie mit Asche, Ruß und Pigmenten zu abstrakten, faszinierenden Bildern werden lässt.

Scheinbar zufällig begegnen sich dabei die Elemente auf selbst hergestellten Leinwänden. Intuition? Oder doch bewusst inszenierte Begegnung? Kirsten Hohaus lässt die Elemente wie Fremde aufeinander treffen und miteinander kommunizieren; spielerisch, wild, chaotisch – um schließlich doch in die Begegnung einzugreifen, zu bewegen, zu vernetzen, zu überlagern und zu ordnen. So entstehen lebendige und ausdrucksstarke Arbeiten, die dem Betrachter die Inspiration der Künstlerin offenbaren.

Künstler:Kirsten Hohaus, Elena Schmidt

ARTe 2019 Empore Stand Y19

Karl Huber

Künstler:Karl Huber

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand M 2.1

Andreas Hürlimann

Andreas Hürlimann bewegt sich als Fotograf und Reisender in und zwischen verschiedenen Welten. Diverse Kameras und Objektive sind seit 40 Jahren seine Begleiter, mit denen er vor allem Oberflächenstrukturen von Felsformationen, aber auch Sand, Wasser und Eis aufnimmt. Die Motive findet er auf allen Kontinenten: Europa, Nord- und Südamerika, Afrika, Asien, Australien, Antarktis sowie Neuseeland-Ozeanien.

Inmitten aussergewöhnlicher Formen und Farben wählt der Künstler diejenigen Motive aus, derer einziger Regisseur das Licht ist, das die eigenwilligen Formen der Natur bereichert.

Andreas Hürlimanns Fotografien bilden damit die wirkliche Realität ab, so, wie der äusserst feinfühlige Künstler Schönes sieht und es das Auge des Objektivs erfasst. Die Fähigkeit, einen aussergewöhnlichen, oft sehr kurzen Augenblick wahrzunehmen, führt zu einem impressionistischen Erlebnis des Ästheten, der uns die realistische Sprache der Natur in abstrakte Bilder übersetzt. Diese wirken plan oder greifbar dreidimensional, manchmal modeliert das Hell-Dunkel-Spiel subtil eine tiefe Perspektive. Obwohl mit der Kamera aufgenommen, kann man diese Bilder durchaus als Gemälde betrachten, die mit der Sprache der Kunst interpretierbar sind.

Seine Werke stellt der Künstler im In- und Ausland aus und sie befinden sich mittlerweile in so mancher privater Sammlung. Andreas Hürlimann wird permanent in der Galerie Atelier TonArt in Hombrechtikon bei Zürich/Schweiz sowie der Galerie “Ney Gallery&Prints” in Warschau/Polen ausgestellt und auf der Kunstplattform ARTSY vertreten.

Künstler:Andreas Hürlimann

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand I2

Pascale Hussong-Renz

Pascale Hussong-Renz, geboren 1963, lebt und arbeitet in Heidelberg, wo im eigenen Atelier reliefartig geschichtete Papierlandschaften, Collagen und Malereien entstehen.

Die Diplom-Textildesignerin war 15 Jahre lang für die Gestaltung von Stoffen international renommierter Modelabels verantwortlich. Nach der erfolgreichen Zeit in der schnelllebigen Modewelt folgte seit 2004 die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Kunst. Unverkennbar setzen sich ihre Erfahrungen aus der Gestaltung von Stoffen in ihren Werken fort. Die unbändige Lust am Umgang mit Farben und Formen und das Interesse an verschiedenen Materialien prägen den Stil ihrer Bilder, in denen die haptische Qualität eine wesentliche Rolle spielt.

Durch Experimentierfreude und die damit verbundene, intensive Auseinandersetzung mit vielen gestalterischen Möglichkeiten, hat sich die eigene künstlerische Sprache konsequent fortentwickelt und geht dabei immer auch neue Wege. Die Künstlerin gibt ihren Werken keine Titel, lässt dadurch der Phantasie des Betrachters freien Raum. So werden Assoziationen geweckt von Schnee- oder Flusslandschaften, durch die sich Pfade oder Zäune einen Weg suchen zu hüttenartigen schrägen Häusern und windschiefen Bäumen.

Pascale Hussong-Renz stellt ihre Arbeiten regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen sowie auf Kunstmessen aus, ebenso in der Galerie Ostendorff in Heidelberg. 2014 gewann sie bei der 24. Kunstmesse im Bonner Frauenmuseum den Publikumspreis. Pascale Hussong-Renz ist Mitglied in [KUN:ST] International, Stuttgart.

Kreativität, Freude an der Materialität, Geschick und handwerkliche Geduld, ein feines Gespür, für das was zusammenpasst und das, was nicht zusammengeht, der Spaß am Zusammenfügen einander nur scheinbar widersprechender Objekte zu einem lebendigen Ganzen, die Lust an der selbst geschaffenen Welt, sprechen aus ihren Bildern und Collagen. (Text: Prof. Gottfried Huttner)

Künstler:Pascale Hussong-Renz

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand E 1.1

Brigitte Jaeckel

Brigitte Jaeckel, geboren 1950 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Heidelberg als selbständige Künstlerin, Malerin. Von klein auf war sie fasziniert von der Arbeit ihres Vaters, der Graphiker, Lithograph und Maler war. Durch ihn ist die Kunst ganz selbstverständlich zu ihrer Welt geworden. Studien der bildenden Künste nach dem Abitur in Stuttgart und England, sowie weiterführende Studien auch heute noch, sowie Aufenthalte in Südamerika, Australien und Südpazifik, haben ihre Malerei vielseitig gemacht, ihre Sichtweise in jungen Jahren schon verändert und die Farbgebung für ihre Gemälde nachhaltig beeinflusst.

Die vergangenen Jahre verbrachte sie nun mit vielfältigen Studien, Zeichnungen und Malereien in Schwarz-Grau-Weiß, mit allen für sie inzwischen so interessanten farblichen Möglichkeiten im Grau-Bereich. Es entstanden Fundstücke, Baumscheiben. Die Entwicklung ging weiter und wurde reduzierter, bis am Ende das Thema Schnecken sie nicht mehr los ließ.

Künstler:Brigitte Jäckel, Marlis G Schill

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand P 1.2

Gunda Jastorff

Mit ihren aktuellen Werken präsentiert die Hamburger Malerin einen spannungsreichen Bogen an zeitloser Kunst. Auf großformatigen Leinwänden schafft sie abstrakte Freiräume, verzichtet auf die Darstellung eines konkreten Gegenstands und überlässt die Bildinterpretation der Fantasie des Betrachters. Die Werke üben einen meditativen Sog aus, der Gefühl und Geist gleichzeitig anspricht.

In ihrer Farbigkeit und Umsetzung erinnern ihre Bilder an das deutsche Informel, ohne es nur einfach zu zitieren.

Künstler:Gunda Jastorff, Nando Kallweit

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand P 2.3

JUKE-Art-Galerie

Die JUKE-Art-Galerie arbeitet mit freiberuflichen Künstlerinnen und Künstlern, die auf nationalen und internationalen Kunstmessen vertreten sein wollen. Wir ermöglichen eine Verknüpfung unterschiedlicher künstlerischer Ausdrucksformen auf einem Messestand. Auf der ARTe 2019 präsentiert JUKE-Art-Galerie die beiden Künstlerinnen Philine Kempf und Sylvia Galos, die sich der Herausforderung gestellt haben, jeweils die Bilder des anderen zu übermalen bzw. weiter zu entwickeln. In diesem spannenden Prozess sind Werke entstanden, die teils zu behutsamen Ergänzungen teils zu kompletten Übermalungen geführt haben.

Philine Johanna Kempf: Tragbare Kunstobjekte, Skulpturen und Objekte aus Bronze, Stein, Keramik, Holz, handgeschöftem Papier, Malerei und Grafik, Unikat-Buchobjekte, Teppiche und Installationen.
Die Arbeit behandelt das “Grosse Ganze”. Keine Angst vor Materialien, Themen, Möglichkeiten sich mit einer Sache auseinander zu setzen und zu berühren! Denken und Fühlen in sichtbare Formen zu stellen, das Unsichtbare findet im Klang der Stimme und in der Bewegung einen spontanen Ausdruck. Führt den Menschen über Zeit und Raum hinweg, da verändert sich der Mensch auch im Äußeren, wie im Inneren …

Sylvia Galos: Malen bedeutet für Sylvia Galos eine Auseinandersetzung mit ihrem Innersten in der ganzen Vielschichtigkeit, die einer Persönlichkeit zugrunde liegt. Mutig ihrem Innersten zu folgen, das ständig nach Neuem sucht und keinem Stil treu bleiben will, nur sich selbst. Oft lässt sie in diesem Prozess das anfänglich Gegenständliche bis hin zur Unkenntlichkeit verschwinden. Auf diese Weise gibt die Künstlerin dem Betrachter die Möglichkeit, auf eigene Spurensuche in ihren Bildern zu gehen und seine individuellen Assoziationen zu den Bildinhalten zu entwickeln. So verzichtet sie in ihren Arbeiten denn auch meist auf Titel, um die von ihr gewollten Freiräume für den Betrachter ihrer Bilder so weit wie möglich zu halten. Sie liebt es, wenn ihre Bilder im Gespräch mit dem Betrachter Vermittler des Unaussprechlichen werden.

Künstler:Philine Kempf, Sylvia Galos

ARTe 2019 Empore Stand Y11

Martina Kaiser

Martina Kaiser wurde 1961 in der Nähe von Tübingen geboren. Nach ihrem Studium an der Merz Akademie in Stuttgart arbeitete sie zunächst in verschiedenen Werbeagenturen als Grafikerin, bevor sie 1997 beschloss, der hektischen Werbewirtschaft den Rücken zu kehren, um fortan nur noch ihre eigenen künstlerischen Arbeiten zu verwirklichen.

2004 ließ sie sich zur Maltherapeutin bei Marga Gerlinski ausbilden, um auch selbständig Kurse und Workshops anzuleiten. Die Künstlerin arbeitet präferiert mit Acrylfarben in verschiedensten Mischtechniken. Ihre Maluntergründe sind vielfältig und dem Konzept angepasst. Von der Leinwand über Holz, industriellen Wellpappen bis hin zu nicht verwendetem Verpackungsmaterial, Martina Kaiser bemalt, beklebt – belebt.

Gerade die heutige Reiz überflutete visuelle Gesellschaft verliert oft den Blick auf die kleinen und scheinbar unwichtigen Gegenstände. »Wer sammelt heute bei einem Spaziergang noch Fundstücke auf, dabei schlummert in Ihnen so viel Potenzial, einen künstlerischen Prozess auszulösen, der die Freude am eigenen Schaffen wieder erwecken kann?«

Künstler:Martina Kaiser

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand F 1.4

Kristina Kanders

Geboren in Köln, begann Kristina Kanders bereits in jungen Jahren zu malen und Musik zu machen. 1987 ging sie nach New York, um zu studieren (Master or Arts Degree, Queens College, NYC).

Insgesamt blieb sie fast zwanzig Jahre dort, gab international Konzerte und unterrichtete elf Jahre an der New School University. Nach ihrer Rückkehr nach Köln 2005 produzierte sie mehrere CDs und Videos. Ausstellungen und Konzerte in folgten. Seit 2012 liegt der Schwerpunkt ihres Schaffens vollständig in der bildenden Kunst.

Künstler:Kristina Kanders

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand P 1.2

Nando Kallweit

Nando Kallweit (*1972 in Schwerin) absolvierte ein Bauingenieursstudium, bevor er freischaffender Bildhauer wurde. Zahlreiche von ihm geschaffene Arbeiten beleben den öffentlichen Raum. Kallweit fertigt vor allem Skulpturen in Eiche und Plastiken in Bronze. Sie sind oft geprägt von zwischenmenschlichen Beziehungen, die sich über schlichte Gesten und Bewegungen definieren. Um Stimmungen, Ausdrücke und Situationen geht es dem Künstler, ohne sich dabei im Detail zu verlieren. Der Künstler ist international tätig. Er präsentiert seine Werke in zahlreichen Ausstellungen und auf Kunstmessen in Rom, Amsterdam, Kopenhagen, Innsbruck, London und New York. Kallweit lebt und arbeitet in Badow (Mecklenburg).

Künstler:Nando Kallweit, Gunda Jastorff

ARTe 2019 Empore Stand Y18

Sissi Katefidis

Inspiriert von der Farbenvielfalt und der Sonnenseele des Südens, fasziniert von dessen archaischer Symbol- und Motivwelt, greift Sissi Katefidis immer wieder aufs Neue die intensiven Impressionen des mediterranen Kosmos auf. Von der naturalistischen bis hin zur ästhetisch reduzierten abstrakten Darstellung spannt sich hierbei der Bogen.

Immer neue Formen ergeben sich im ewigen Zusammenspiel aus Linie und Licht, immer weiter geht dabei die innere Reise, zu der die Malerin die Betrachter mit der stillen Botschaft ihrer Bilder einlädt. Hier äußert sich eine schlichte, in sich ruhende Harmonie in einer heiter-transparenten Leichtigkeit.

Sissi Katefidis wurde in Sindelfingen geboren und widmet sich schon seit frühester Jugend der Malerei. Die Künstlerin arbeitet seit 1995 freiberuflich in Gärtringen und seit Sommer 2017 mit zwei Kolleginnen im Atelier “Kunstraum” an der Martinskirche in Sindelfingen.

Künstler:Sissi Katefidis

ARTe 2019 Empore Stand Y25

Corinna Kleindorp

Corinna Kleindorp, 1964 im Spreewald geboren, lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin im Nordschwarzwald. Seit 1994 beschäftigt sie sich intensiv mit der Malerei durch kontinuierliche Studien und zahlreichen Seminaren an verschiedenen Kunstakademien. Seit 2008 präsentiert sie ihre Werke der Öffentlichkeit auf nationaler und internationaler Ebene. Einige davon befinden sich auch im privaten Besitz wie z.B. Deutschland, Italien, Taiwan und Dubai.

Die Faszination der Natur mit ihrer Schönheit, Einzigartigkeit und Verschiedenartigkeit, steht im Mittelpunkt der Schaffenskraft der Malerin. Dabei geht es ihr nicht darum, das, was sie auf ihren vielen Reisen gesehen und fotografisch festgehalten hat, real wiederzugeben. Sie möchte mit ihren Bildern zeigen, wie sie die Natur fühlt und welche Wirkung diese auf sie hat.

Zu ihrer Kunst sagt die Künstlerin selbst: “Mit den abstrahierten Landschaftsimpressionen z.B. schaffe ich unwirkliche Wirklichkeiten, denen sich der Betrachter nicht entziehen kann. Er wird geradezu aufgefordert, in meine Welt mit einzutauchen”.

Die Serie “Fragmente”, welche parallel zu den Landschaften entsteht, greift nochmal Details aus dem Gesehenen und Erlebten auf, was in stark vergrößerter Form abstrakt dargestellt wird. Die Kompositionen der Arbeiten entstehen intuitiv und teilweise direkt vom Material selbst angetrieben. Die Acrylfarbe mit ihren vielen Schichten und Verläufen sowie der Einsatz von Bitumen und Pigmenten lässt die Materialien zu organischen Strukturen zusammenfließen. Dies verleiht den Bildern eine beinahe haptische Wirkung. In Ergänzung dazu verwendet sie auch gern verschiedenste Papiere für Collagen sowie Lacke und Gesteinsmehl.

Künstler:Corinna Kleindorp

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand F 2.1

Bettina Kohlen

Bettina Kohlen lebt und arbeitet in Korntal und unterrichtet in ihrem Atelier Gestaltung mit Ton, Oberflächenbearbeitung und unterschiedliche Brenntechniken.

Die menschliche Figur in Zeit und Raum beschäftigt Bettina Kohlen bereits von Beginn ihrer Arbeit an. In ihren Bronzen fasziniert sie das Studium des Bewegungsapparates am menschlichen Körper. In Zeit und Raum setzt sie die verschiedenen Lebensphasen des Menschen um. Im keramischen Bereich arbeitet sie figürlich und objektbezogen. Hier stehen mehr das Experimentieren mit den verschiedenen Brandtechniken sowie die technische Bearbeitung der Oberflächen im Fokus. Auch Fundstücke, wie Eisen oder Stein, werden von der Künstlerin gerne mit Keramik kombiniert.

Sie hat verschiedene Lehraufträge u.a. bei der Handwerkskammer Stuttgart. Mitgliedschaften bestehen seit 2012 bei der GEDOK, Stuttgart, seit 2016 bei Sculpture Network und [KUN:ST] International.

K:Bettina Kohlen

ARTe 2019 Empore Stand Y22

Ingerose Kohler

Die Kunst ist ein Schritt vom sichtbaren Bekannten zum verborgenen Unbekannten
Khalil Gibran (1883-1931)

Ingerose Kohler lebt als unabhängige Künstlerin in Sindelfingen. Tiefgehende Beschäftigung mit der Malerei seit 1991. Beständige Fortentwicklung des künstlerischen Tätigkeitsspektrums durch Teilnahme an zahlreichen Seminaren renommierter Kunstakademien. Anwendung verschiedenster Maltechniken von Aquarell über Tuschemalerei bis hin zu Acryl/Mischtechnik unter Einbindung diverser Materialien.

Die Bilder entstehen häufig durch permanente Überarbeitung, so dass sich die Kunstwerke aus sich selbst heraus entwickeln und durch ihre Vielschichtigkeit bestechen. Durch die Verwendung unterschiedlichster Materialien in ihren Acrylcollagen treten die Werke dreidimensional hervor und erhalten so zusätzliche Struktur und Tiefe.

Über ihre Arbeitsweise sagt die Künstlerin: “Die Formen und Farben werden kontinuierlich zerstört, übermalt, Neues entsteht. Aus den vielen Arbeitsgängen herrührend schimmern immer wieder Fragmente tiefer liegender Schichten im Bild hindurch. Dieser Prozess wird iterativ fortgeführt, bis das Bild für mich fertig ist.

Künstler:Ingerose Kohler

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand Q 1.1

Johann Kralewski

Für Johann Kralewski gibt keinen Schwerpunkt, den er für seine Kunst allgemeingültig, verständlich, sowie zeitresistent definieren kann. Es gibt aber einige Wegmarkierungen die er wohl mehr oder weniger beachtet oder die von ihm nicht loslassen.

Intuition wenig Selbstkontrolle
Farbharmonie schwarz auf weiß
Experiment Entwicklung
Krieg Frieden
Liebe Leiden
Detail das Ganze
Neuanfang Fortsetzung
Spiel und Spaß Hartnäckigkeit
Sonnenschein kein Sonnenschein
Ich die Welt und, und, und

Ansonsten sucht Johann Kralewski ungern nach Worten, wo es Bilder gibt.

Künstler:Johann Kralewski

ARTe 2020 Pavillon Stand X14

Monika Krautscheid-Bosse

Die Künstlerin Monika Krautscheid-Bosse lebt und arbeitet in Neustadt-Wied. Studium der Freien Malerei bei Prof. Thiele und Prof. Lüpertz. Privatdozentin in moderner, abstrakter Kunst. 2011 Ernennung zur Europa Künstlerin von der Europa-Union-Deutschland und 2013 Internationaler Syrlin-Kunstpreis.

Seit 1980 intensive Tätigkeit auf dem Gebiet der Malerei, konkreter Aufbau und Zuwendung zum expressiven Malstil. Ihre Werke befinden sich im öffentlichen und privaten Besitz. Ausstellungstätigkeiten im In-und Ausland, sowie zahlreiche Abbildungen in Kunstzeitschriften, Presse, Medien, Funk und Fernsehporträts machten sie bekannt. Ihre Bildsymbolik beschäftigt sich mit dem Gesehenen, Träumen und Erlebten.

Künstlerin:Monika Krautscheid-Bosse

ARTe 2019 Empore Stand Y15

Evdokia Kulikova

Evdokia Kulikova wurde 1958 in Moskau geboren, Kunststudium an der Stroganov Moscow State University of Arts and Industry bei Professor F. F. Voloschko, Aufenthalte in Kanada und Italien. 1996 Neubeginn in Deutschland.

Meine künstlerische Laufbahn begann in Moskau mit dem Studium bei Prof. Voloshko an der Stroganov Moscow State University of Arts and Industry. Schon früh habe ich mich künstlerisch kritisch mit der russischen Gesellschaft und dem politischen System auseinandergesetzt. Ich bin eine Künstlerin, die Fehlstellen aufzeigt, mit offenen Augen durch die Welt geht, beobachte sowie Erfahrungen aufsauge und sammele. Meine Bilder geben ein Stück aus dem Inneren preis. Ich bin als junger Mensch und als Künstlerin sehr stark durch den Einfluss des Regimes der UDSSR und der sowjetischen Gesellschaft geprägt worden.

Nach meinem Wechsel von Russland nach Deutschland habe ich mich wieder ganz der Kunst gewidmet. Malerei und Skulpturen sind für mich die Möglichkeit meiner Seele und meinen Lebenserfahrungen künstlerisch Ausdruck zu verleihen. Ich verfolge mit meiner Malerei keine Trends, sondern arbeite unabhängig vom Zeitgeist aus dem Inneren heraus. Meine Werke sind zeitlos und setzen überwiegend mit dem Thema Mensch auseinander. Die Malerei und meine Skulpturen sind für mich eine tiefgründige Auseinandersetzung mit unserer Gesellschaft.

Künstler:Evdokia Kulikova

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand G 2.2

Lalou.Art

Lalou.art is a Brazilian gallery committed to promoting the arts in their different trends in the most varied cultures. In addition to encouraging interaction between curators, producers, art critics, journalists, and collectors, we believe in an approach artist-public. This contact allows the empowerment of art as society transforming instrument.

Lalou.art is pledged to disclosing its artists, not only in the national scope but also abroad. The projects are developed in partnerships with entities and others art market agents, where the focus on the artistic concept is fundamental. Respect for the individuality of each cast member is intimately connected to career planning, so the work can raise beyond the studios.

Künstler:Künstler aus Brasilien

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand Q 1.2

Regula Lanz

Handwerkliches Arbeiten, sowie ein Interesse an Architektur, Kunst und Gestaltung wurden der aus einer Schweizer Baumeisterfamilie stammenden Künstlerin bereits in die Wiege gelegt. Heute ist sie als Notfallpsychologin, Psychotherapeutin und Erwachsenenbildnerin tätig. Im Studium hat sie die Arbeit mit kreativen Medien als Möglichkeit des psychischen Ausdrucks bei sich selbst und später auch in der therapeutischen Arbeit schätzen gelernt. In ihrem Kreuzlinger Atelier experimentiert sie gerne mit unterschiedlichen Materialien. Ausdruck erhalten ihre Bilder durch strukturierte Flächen mit Dreidimensionalität und Tiefe. Ihre künstlerische Aus- und Weiterbildung erlangt sie durch den Besuch von Kursen an Kunstakademien im In- und Ausland.

Künstler:Regula Lanz, Andre Veith

ARTe 2020 Erdgeschoss Stand H1

Lilau

Die imponierenden Werke ragen zum Teil meterweise in den Himmel und bestechen durch ihren leichten Aufbau. Bei intensiver Betrachtung und dem Spiel von Licht, Schatten und Perspektive erschließt sich dem Betrachter die Ganzheitlichkeit der Skulptur.

Lilau wirkt teilweise in Werkgruppen und bewegt sich innerhalb dieser auf einem unbestimmten Korridor. Der fortwährende Gedankenfluss überträgt sich auf den jeweiligen Skulpturenkomplex. Neben der Faszination der Formgebung finden sich verschiedenste Motive in seinen Werken wider.

Künstler:Lilau

ARTe 2019 Obergeschoss Pavillon Stand X 2.2

Elena Löffler

Künstler:Elena Löffler

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand I1

Vera Ludwig-Loster

Vera Ludwig-Loster, 1958 geboren und aufgewachsen in Schweinfurt, lebt und arbeitet seit 1982 im Raum Stuttgart/Leonberg.

Dem frühzeitigen Interesse an Kursen für Fotografie, SW-Vergrößerung, Modellieren in Ton und Aquarellieren folgte das Studium in Würzburg an der FH für Gestaltung mit dem Abschluss als Dipl. Grafik-Designerin.

Nach 10 Jahren Tätigkeit in verschiedenen Werbeagenturen, zuletzt als Art Director, erfolgte 1992 der Schritt in die Selbstständigkeit mit einem Büro in Leonberg. Die Entwicklung von kreativen Werbestrategien vom Konzept über Layout, Text, Realisation bis zum Druck bestimmten den
beruflichen Werdegang.

2014 begann der entschlossene Rückzug aus dem Fulltime-Arbeitsalltag und seit 2015 hat sie ihre experimentierfreudige Vorliebe für die Acryl/Mischtechnik (Ölfarbe, Acrylic Ink, Pigmente, Marmormehl …) entdeckt. Ihre Bilder erzählen von Veränderung, Zerstörung und Schöpfung, vom Zeitgeschehen, von menschlicher Sichtweise, Prägung und Einflussnahme oder sie interpretieren klassische Malthemen.

Künstler:Vera Ludwig-Loster, Chris Gläser

ARTe 2019 Obergeschoss Pavillon Stand X 2.1

Lukas Lukincic

Lukas Lukincic,1979 geboren, ist Filmemacher und produziert weltweit Dokumentar- und Marketingfilme. In seiner freien Zeit beschäftigt er sich, gegensätzlich zum digitalen und schnelllebigen Trend, intensiv mit analogen Fotografie-Techniken aus dem 19. Jahrhundert.

…doch in uns steckt mehr als nur der Schein und wir können uns in jedem wiederfinden, ein Bild entsteht nicht beim Auslösen der Kamera, sondern schon viel früher. Die Kollodium-Nassplattenfotografie ermöglicht es mir über den Faktor Zeit, einen Zugang zum Menschen zu finden, etwas was wir nicht mit unseren Augen sehen können, sondern eher fühlen, wird dadurch sichtbar.

Künstler:Lukas Lukincic

ARTe 2019 Obergeschoss Pavillon Stand X 2.3

Hans Joachim Madaus

Künstler:Hans Joachim Madaus, Miriam Madaus-Kuhn

ARTe 2019 Obergeschoss Pavillon Stand X 2.3

Miriam Madaus-Kuhn

Miriam Madaus-Kuhn ist 1968 in Tübingen geboren, gelernte Textil-Designerin und lebt und arbeitet in Pfullingen. Seit 2004 ist sie freischaffende Künstlerin, selbständig mit Atelier designART: Kunst, Design & Malschule.

Dozentin bei vhs Reutlingen, Pfullingen, Lichtenstein. Lernangebote Wilhelm-Hauff-Realschule in Pfullingen. Mitglied im Pfullinger Kunstkreis.

Künstler:Miriam Madaus-Kuhn, Hans Joachim Madaus

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand U3

MAR.GRIT Atelier

Die Künstlergemeinschaft Mar-Grit besteht seit August 2015 in der malerischen Altstadt von Stuttgart Bad-Cannstatt. Dort arbeiten und stellen aus die international tätigen Künstlerinnen Margrid Hüllweck und Grit Lomba. Es finden im Atelier Veranstaltungen statt, Kunst-Rundgänge, Lesungen und Gast-Aussteller gibt es zu sehen und zu hören.

Auf der ARTe 2019 stellt MAR.GRIT Atelier die Künstlerinnen Annette Rappold, Margrid Hüllweck und Grit Lomba aus.

Annette Rappold ist Künstlerin seit 1972, Ausbildung Grafik und Produktdesign, Studium der Malerei bei rennomierten Künstlern, zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland (Schweiz, USA), Contemporary Kunstraum Böblingen. Malerei in Öl, Acryl sowie natürliche Materialien wie Sand, Papier und Schnur.

Margrid Hüllweck: Studium an der Freien Kunstakademie Nürtingen in den Fachbereichen Malerei, Zeichung, Weiterbildungan der Akademie der bildenden Künste Wien in dem Fachbereich Restauration. Von 2011 bis 2015 Verantwortliche Veranstalterin der Ateliers im Friedel Areal, Mitorganisation der Langen Nacht der Museen Stuttgart und Kulturmenü Bad-Cannstatt.

Grit Lomba: Studium der Malerei an der Städtischen Kunstschule Herrenberg und an der Freien Kunstschule Böblingen, Ausstellungen Deutschland, Portugal und Argentinien. Seit 1994 freischaffende Künstlerin Malerei Collage Öl / Acryl / Kreide / Aquarell Materialarbeiten.

Künstler:ANNETTE RAPPOLD, GRIT LOMBA, MARGRID HÜLLWECK

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand E 1.2

Verena Mayer

Geboren als Tochter einer Gärtner-Familie, liegt die Achtung vor der Schönheit der Natur und der Blumen seit Generationen in ihrer Familie. Die Liebe zu Pflanzen, Blumen und der Weite der Natur ließ Verena Mayer dennoch eine Laufbahn als Designerin und Künstlerin einschlagen. Ihr Studium an der Hochschule für Gestaltung und Technik in Konstanz durfte sie mit Prof. Peter Andermatt im Fach Illustration als Diplom-Designerin abschließen. Sie arbeitet in den drei Zyklen Abstract Flowers, Expressive Petals und Vacation Love.

Die Welt mit offenen Augen sehen, an eigene Überzeugungen zu glauben und nie die Neugierde zu verlieren, das lernte sie von ihrem Großvater. Als Orchideenzüchter bereiste er mit Pragmatismus und Leidenschaft die ganze Welt, auf der Suche nach unbekannten Orchideen. Diese beiden Pole bestimmen auch ihr Leben heute: als Inhaberin einer Beratungsagentur für Kreativität und Innovation erarbeitet sie Strategien für Unternehmen und als freie Künstlerin erschafft sie mit Farbe, Texturen und dem Arbeitsprozess eigene Welten. Ihr Werke befinden sich in privaten Sammlungen und wurden in Ausstellung in Deutschland, Europa und den USA gezeigt. Verena Mayer wird von Goldgoose Artconsult international vertreten und ist in unterschiedlichen Kunstvereinen engagiert.

Künstler:Verena Mayer, Manjeet Shergill

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand F 2.2

Tanya Meade

Tanya Meade wurde in Sibirien geboren. Sie beendete 1973 die Kunstschule Omsk Regionales Kolleg für Kultur und Kunst (mit Fokus auf Choreographie). Anschließend tanzte sie Ballett im Moskauer Zirkus. In 1995 übersiedelte Tanya nach Deutschland.

Sie selbst sagt über ihre Kunst: “Ich möchte, daß meine Bilder den Geist der Natur die Harmonie widerspiegelt und überzeugend darzustellen was ich in dem Moment sehe und nicht verlasse den Betrachter mit unbeantworteten Fragen. Meine Überzeugungen, Gedanken, Geist, leidenschaftlich Werte prägen meinen Bildern. Die Kunst existiert bereits in mir und somit erfüllt mich das Malen mit großer innerer Freude. Die Malerei ist für mich der beste Weg die Liebe zur Natur zum Ausdruck bringen.”

Und andere: „Tanya beginnt ein Projekt, indem sie einen abstrakten Hintergrund erstellt und dann bestimmte Gestalten entwickelt. Sie entwirft konkrete Formen, die zu erkennbaren und realistischen Abbildungen werden. Durch den Einsatz von Struktur und hellen Farben erweckt sie die Fische zum Leben und porträtiert all ihre Ausdrucksformen.

Es ist ein echtes Vergnügen, mit der Künstlerin über ihre Arbeit und Ideen zu sprechen. Sie ist voller Leidenschaft und hat ein lebhaftes Verlangen danach, neue Kunst zu erschaffen. „Male, was du siehst, erschaffe das Bild aus deinem Geist“ ist ein wesentliches Ideal ihrer Auffassung ästhetischer Werte. Dies wird vollständig durch die Harmonie ersichtlich, die in ihren Gemälden dargestellt wird. Die Bilder erlauben es dem Betrachter nicht, ein Gefühl der Gleichgültigkeit zu erleben. Ihre Kunst trifft eine gehaltvolle Aussage über Natur und künstlerische Werte. Tanya besitzt die Fähigkeit und das Geschick, die sie dazu befähigen, in der Zukunft viele wundervolle Kunstwerke zu schaffen.“ (Text: Marion McKie, 2017, Kalifonien)

Künstler:Tanya Meade

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand A 1.2

Beate Meffert-Schmengler

Beate Meffert-Schmengler wurde 1963 in Troisdorf geboren. Parallel zur Berufstätigkeit als Physiotherapeutin, stand eine künstlerische Ausbildung in diversen Ateliers und Akademien stetig im Vordergrund der heute freischaffenden Bildhauerin. Seit 1996 ist Beate Meffert-Schmengler ausschließlich künstlerisch tätig, 2003 eröffnete sie ihr eigenes Atelier in Meckenheim.

“In der Seele des Menschen liegt der Ursprung seines Handelns. Die Seele verbirgt ihren Schatten über sich immer wiederholende Abläufe. Das Streben nach Sicherheit und Glück vereiteln zuweilen individuelle Freiheit. Möchtest du im Licht stehen, betrachte deinen Schatten.” Nach diesem Motto bearbeitet die Künstlerin Themen des Alltags ernst, heiter, verspielt in den Materialien Ton, Bronze und Stein.

1993 brachte die Auseinandersetzung am Stein ihre künstlerische Entwicklung rasant voran. Mehrere öffentliche Auftragsarbeiten in Stein und Bronze stehen im Köln/Bonner Raum. Seit 1997 regelmäßige Ausstellungstätigkeit Altenkirchen, Bayern, Bonn, Bergneustadt, Bad Honnef, Brühl, Darscheid, Heidelberg, Hennef, Koblenz, Kronenburg, Rheinbach, Rheine, Rheinbreitbach, Sindelfingen, Sylt, Zürich-Schweiz, Slowakei, Südtirol und Schloss Oidonk-Niederlande.

Künstler:Beate Meffert-Schmengler, Astrid Bergmann

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand V4

Richard Mierniczak

Richard Mierniczak lebt und arbeitet in Leonberg bei Stuttgart. Hauptmotive seiner Malerei sind impressionistische Natur- und Stadtlandschaften (Atelier und en Plein air) sowie abstrakte, rhythmisch-geometrische Malerei. In abstrakten Werken wird das Auge des Betrachters durch imaginäre Räume, Konturen und Farblandschaften geführt. Die Farbscala reicht vom asketischen monochromen bis zum üppigen in Form und Farbe Arbeiten. Seine Werke fertigt er vorwiegend in Öltechnik.

Künstler:Richard Mierniczak, Sibylle Duhm-Arnaudov

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand M 2.2

Elisabeth Nagel

Elisabeth Nagel lebt seit 1984 in Aidlingen. Sie setzt sich seit 2006 intensiv mit Aquarell- und Acrylmalerei auseinander. Seit 2007 Teilnahme an Studien, Workshops, Mal-Reisen und Mal-Seminaren. Arbeit in kleinen Gruppen. Erforschen der Aquarell- und Acrylmalerei u.a. bei den Dozenten Ruth Finke, Gulija Alexandra und Uschi Schwaderer.

Ihre Arbeiten sind Aquarell- und Acrylbilder, Tusche-Zeichnungen und Skulpturen aus Speckstein und Modelliermasse. Moderne Acrylmalerei vermittelt sie mit Acrylfarbe in Verbindung mit Pigmenten, Sand, Strukturpasten und Spachtelmasse. Durch verschiedene Malutensilien wie Spachtel, Pinsel und Schwämme entstehen spannungsvolle und harmonische Arbeiten.

Inspiration für Ihre Werke holt sich Elisabeth Nagel aus der Natur sowie aus dem täglichen Leben.

Künstler:Elisabeth Nagel, Silvia Esslinger

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand C2

Ingeborg Naumann

Die Künstlerin Ingeborg Naumann wurde 1957 im Saarland geboren. Nach einem Aufenthalt in Kanada studierte sie Innenarchitektur an der Hochschule der Bildenden Künste des Saarlandes. Dabei war auch Prof. Oskar Holweck einer ihrer Lehrer. Sie beendete dieses Studium nach dem Vordiplom 1982, als das erste von später drei Kindern zur Welt kam, und begann neben der Kindererziehung mit freier Malerei und Arbeiten in Glas, bevor sie sich überwiegend der Bildhauerei zuwandte.

Studienaufenthalte in Carrara in Italien bei den Marmorbildhauern, in Südtirol bei Holzschnitzern und in Regensburg, wo sie Betontechniken erlernte, verschafften ihr die notwendigen technischen und künstlerischen Impulse für ihre heutige Arbeit, die sich derzeit hauptsächlich der Auseinandersetzung mit dem Material Stein aus verschiedensten Ländern verschrieben hat. Begegnungen mit Künstlern aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg und nun auch Spanien vertiefen ihre künstlerisch kreative Sicht.

Künstler:Ingeborg Naumann, Beatriz Rubio

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand L2

Norbert Neumann-Daikeler

Der Arzt und Psychotherapeut zeigt verwandte Berufsqualitäten in seiner Holzbildhauerei.

Im Wald, Garten und Abfällen holt er sich quasi als „Jäger und Sammler“ sein Holzmaterial. Er arbeitet bildhauerisch intuitiv und assoziativ, mit Kettensäge, Werkzeugen sowie Farbauftrag. Außerdem verwendet er Metallschrott. Seine Ausdrucksweise variiert von figurativ zu abstrakt, von fragmentarisch-reduziert-archaisch bis komplex und narrativ. Er untersucht „die Seele“ des Holzes.

Norbert Neumann-Daikeler lebt und arbeitet in Ettlingen und im Elsaß.

Künstler:Sylvio Eisl, Carmen Varese, Norbert Neumann-Daikeler

ARTe 2020 Erdgeschoss Stand P21

Hans-Peter Östermann

Nach Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben 2012 widmet sich Hans-Peter Östermann vollumfänglich der Bildhauerei. Sein bevorzugtes Material ist der Stein, hier vor allem dem Marmor. Er arbeitet aber auch mit anderen Materialien und Techniken: Holz, Karton, Papier, Kettensäge; kommt jedoch von diesen Ausflügen immer wieder zum Stein zurück

„Ich suche Formen, die der Hand und der Seele schmeicheln, wenn man mit dem Auge oder auch mit der HAND darüber streicht. Bei all meinen Skulpturen suche ich die klare Kontur, klare Linien, eine klare Form. Bei meinen Skulpturen suche ich eine ästethische, schöne Form. Das bedeutet manchmal weiche runde Linien, manchmal leicht und schwebend, manchmal transparent, dann wieder fast wie fliegend.

Meine Intension ist, Stein leicht wirken zu lassen. Erst aus der gelungenen Verbindung von Gegensätzen, aus geraden exakten Linien mit weichen runden Formen, aus dem Gleichgewicht von Emotionalität und Rationalität entsteht Harmonie, von der dann auch die Wirkung auf den Raum und idealerweise auch auf den sich im Raum befindenden Menschen ausgeht.

Künstler:Hans-Peter Östermann

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand E 2.2

Dietlind Petzold

Dietlind Petzold lebte über 30 Jahre als Künstlerin in Suvereto in Italien, wo sie zu sehr unterschiedlichen Themen vorwiegend in Marmor arbeitete. 2013 kehrte sie nach Deutschland zurück. Seitdem wirkt sie in 37581 Heckenbeck. Bei den ausgestellten Arbeiten aus dem „cosmo immaginario“ wird ein Stück Holz verdichteter Kern eines Wesens, das in den Raum tastet, um Gestalt zu werden.

Die Bilder und Skulpturen des „cosmo immaginario“ sind ein kleiner Zusatzentwurf zur bestehenden Schöpfung. Eine rege Ausstellungstätigkeit machte Dietlind Petzold im In-und Ausland bekannt. Sie gewann diverse Preise. Ihre Arbeiten befinden sich in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen.

Künstler:Dietlind Petzold

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand G 1.1

Ingrid Pohl

Ingrid Pohl ist Psychoanalytikerin in eigener Praxis und fotografiert seit einigen Jahren fast ausschließlich im Bereich der Abstrakten Fotografie. In ihren Fotoarbeiten bildet sie die Realität nicht ab, sondern bildet sie neu, um ihr Geheimnis im Enthüllen zugleich wieder zu verrätseln. In ihrer Arbeit als Psychoanalytikerin muss sie vertraute Verbindungen und eingefahrene Seh- und Erfahrungsgewohnheiten auflösen und zerreißen, um aus dem Dunkel des Unbewussten neue Bilder und Vor-stellungen auftauchen lassen zu können. Als Fotografin arbeitet sie auf die gleiche Weise mit der Kamera in der Nacht, indem sie das im Dunkeln liegende Nicht-Bewusste und Unsichtbare erkundet und den Weg frei macht zum Erschaffen neuer Relationen, die zuvor nicht sichtbar waren. Mit Marcel Proust meint sie, man muss aus dem Schatten das wiedergewinnen, was man einst empfunden aber verloren hat.

Künstler:Ingrid Pohl

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand D1

Inge Rau

Inge Rau arbeitet seit einigen Jahren ausschließlich mit Säurekorrosionen. Sie macht Zeit und Vergänglichkeit darin sichtbar. Ihre „Farben“ sind unterschiedliche Säuren und Patina, ihr Malgrund meist Stahlplatten. Je nach Einwirkungsdauer der Säuren wird mehr oder weniger intensiv der Verfallsprozess und dessen eigenartig faszinierende Schönheit dokumentiert. Inge Rau steuert diesen Prozess, spielt mit der Farbigkeit der dabei entstehenden Metalloxide und stoppt die Korrosion im für sie richtigen Moment.

Inge Rau wurde in Maichingen, Kreis Böblingen geboren. Sie studierte Kunst an der Pädagogischen Hochschule Reutlingen. Seit 1996 ist sie freischaffende Künstlerin mit regelmäßigen Ausstellungen. Sie wohnt und arbeitet bei Biberach/Riß.

Künstler:Inge Rau, Elke Roth, Margot Spuhler, Helmut Zirkelbach

ARTe 2019 Empore Stand Y5

Manuela Rathje

Manuela Rathje, geboren in Kiel, lebt und arbeitet als bildende Künstlerin in Flintbek in Deutschland. Nachdem sie 30 Jahre als Bankkauffrau ihre Berufung gefunden hatte, besann sich die Künstlerin Manuela Rathje 2012 auf ihre Wurzeln, die bereits in der Kindheit und später über den anfangs ausgeübten Beruf als Bauzeichnerin deutlich in der bildenden Kunst ihren Platz fanden. Mittels autodidaktischen Studiums und Fortbildungen baute sie auf der bereits vorhanden Affinität zur Malerei auf und entwickelte schnell ihren unverkennbaren Stil, der in einer Mischung aus Neoexpressionismus und Realismus, sowie unglaublich ausdrucksstarken Farbkompositionen eine frische Dynamik vermittelt, die es dem Betrachter leicht macht, Zugang zu den teils tiefsinnigen Werk zu finden.

Ein Schlüsselerlebnis, das heute die Arbeit von Manuela Rathje stark prägt, ist die kunstpädagogische Ausbildung 2012 zur Atelierista gewesen. In ihrer Malerei wendet sie diese Form des Umgangs mit der Förderung- dem prozesshaften Malens an und gibt diese seit 2013 in ihrem Atelier Manou an Kinder – Jugendlich und Erwachsene weiter, um dem Künstlerischen einen Raum zu geben.

Künstler:Manuela Rathje

ARTe 2019 Empore Stand Z16

Dr. Horst Reul

Seit ich denken kann, zeichne und male ich. Studium der Technischen Chemie (Dipl.-Ing.), der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (M.A.), (Dr. phil.). Freiberuflich als Bauchemiker und vereidigter Sachverständiger sowie als Hochschullehrer tätig. Ab 1989 Fortbildung und Vertiefung meiner Fertigkeiten an verschiedenen Kunstakademien und Workshops. 2012 Eröffnung meines Malerateliers. Seit 2014 arbeite ich professionell als Kunstmaler. Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland. Diverse Ankäufe. In meiner Malerei setze ich mich mit der Faszination des Menschen in all seiner Schattierung auseinander. In Portraits suche ich die Seele und Eigenheit des Portraitierten darzustellen. Die Mitwelt des Menschen und deren Interaktionen halte ich auf verschiedene Weise mittels geeigneter Techniken vom Gegenständlichen bis zum Abstrakten fest.

Mitglied in den Kunstvereinen Senden, Neu Ulm, der Freien Künstlergruppe Ulm/Neu-Ulm und [KUN:ST] International.

Künstler:Horst Reul

ARTe 2019 Empore Stand Z7

Riffela

Künstler:Anna Hamm

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand A 2.2

Petra Rös-Nickel

Völlig neuartige Wege beschreitet die 1963 in Wathlingen bei Celle geborene Malerin Petra Rös-Nickel in ihren abstrakten Mal- und Ausdrucksformen. Sowohl spielerisch freie Formen wie kompositorische Konstruktionen entwickeln sich in ihren Ölgemälden zu Texturen, die auf die Formsprache des populären europäischen Designs der fünfziger und sechziger Jahre zurückgreift, insbesondere des Textil- und Oberflächendesigns jener Jahre. In eine aktuelle Formsprache übertragen, finden sich in ihren Werken geometrische und organische Zeichen einer Epoche, die den Begriff der Modernität auf ihre Fahnen geschrieben hatte und seit geraumer Zeit im Zuge eines ästhetischen Trends zum Retro wieder hochaktuell geworden ist.

Nach einer Ausbildung zum Modedesign an Fachschule für Bekleidung in Bremen 1980 wechselte Petra Rös-Nickel das Fach und nahm 1982 ein Studium der Architektur in Eckernförde auf. Stärker die kreativen den die technischen Aspekte des Studiums vorziehend, entwickelte die Künstlerin in den folgenden Jahren die Grundlagen ihrer Malerei, die nie die Wurzeln des angewandten Design verleugneten und recht bald in einer frischen unverwechselbaren Formensprache mündeten.

Da Petra Rös-Nickel ihre Malerei nach kompositorischem Themenbereiche gestaltet, bilden sich Werkgruppen von Arbeiten, darunter die Themen „Patchwork“, „Fenster“ und „oszillierende Linien“. So sehr sich die Gruppen in ihrem visuellen Ausdruck unterscheiden, so klar lassen sich die Gemälde auf bestimmte kompositorische Merkmale und Vorgehensweisen zurückführen. Wesentlich ist hierbei der Farbraum, der in vielfältigen Schichten gestaltet wird und dem Betrachter je nach Ausschnitt Zugang zu den tieferen Farbebenen gestattet. Ausschnitte oder auch Kratzungen und Reibungen führen zu vielfältigen Spannungselementen („Patchwork“) oder zu harmonisch-kontemplativen Formen („Fenster“). Angelegt in zumeist großformatigen Farbtafeln und jeweils ausgerichtet auf eine das Werk bestimmende Farbwelt, entwickeln die Ölgemälde der Malerin eine energetische Raumwirkung, die viel von ihrer Lebensfreude und ihrem Selbstbewusstsein spüren lassen.

Künstler:Petra Rös-Nickel

ARTe 2019 Empore Stand Z18

Ute Roim

Ute Roim hat Innenarchitektur studiert, zuerst im Messebau und dann beim Film ( Ausstattung ) gearbeitet, dann als freischaffende Innenarchitektin alte Häuser renoviert. Malen und Fotografie waren schon immer ihre Leidenschaft, geben ihr das Gefühl von Freiheit, da sie sich nicht auf eine Stilrichtung festlegen muss. In jedem Bild kann sie ihre Inspirationen, die sich ihr durch Menschen, Architektur und Reisen förmlich aufdrängen, wiedergeben. Oft geschieht das in der Verbindung von Malerei und Fotodruck. Immer jedoch minimalistisch und schnörkellos.

Künstler:Ute Roim

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand J2

Ralf Rosa

Ralf Rosa – Bildhauer aus Leidenschaft – zwischen filigran und monumental. Auf fast 1000 m Höhe im Hochschwarzwald, in Europa und auch Übersee entstehen Skulpturen aus Granit, Marmor, Holz, Edelstahl, Stahl, Bronze und Schnee – immer auf der Suche nach der perfekten Form.

Künstler:Ralf Rosa

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand D1

Elke Roth

Künstler:Elke Roth, Inge Rau, Margot Spuhler, Helmut Zirkelbach

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand C2

Beatriz Rubio

Die Künstlerin Beatriz Rubio, 1965 im spanischen Albacete geboren, studiert in den Jahren 1982 bis 1988 an der Universität von Madrid Kunst. Es folgen ein Jahr am Museum de Arte de Catalua und zwei Jahre an der spanischen Akademie in Rom. 1993, mittlerweile auf Teneriffa lebend, wird ihre erste Tochter geboren, ein Jahr später die zweite Tochter. 1995 erfolgt der Umzug nach Mallorca. Es beginnt eine intensive Beschäftigung und ein Studium der Pädagogik, zunächst auf Mallorca, dann ab 1998 in Madrid. Dem folgen das Studium in Biographiearbeit (1999 – 2002) und schließlich der Master in Kunsttherapie (2002 – 2004).

Zusammen mit ihrem Mann und den mittlerweile vier Kindern zieht sie nach Freiburg. Die Kunst wird hier zunächst nur im Privaten ausgelebt. 2006 wird die jüngste Tochter geboren, dann ab 2007 nimmt das künstlerische Schaffen wieder einen großen Raum ein. Doch es beginnt eine neue Epoche, vielleicht als direkte Antwort auf die therapeutischen und von Pädagogik geprägten Jahre. Die Arbeiten sind konkreter und gleichzeitig weniger fassbar als frühere Werke. Mit den neuen Werken startet auch eine Reihe von Ausstellungen, vor allem im deutschsprachigen Raum und in Spanien.

Künstler:Beatriz Rubio, Ingeborg Naumann

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand F 2.2

Charlotter Sailer

Charlotte Sailer wurde 1958 in Tübingen geboren. Sie lebt und arbeitet heute in Rottenburg am Neckar. Zur ihren künstlerischen Arbeiten ist Charlotte Sailer über die Malerei gekommen. Seit 2008 ist sie als Malerin aktiv. Ihre Motive malt sie überwiegend in Acryl – teilweise gegenständlich, teilweise lösen sich die Formen auf. Immer kann man in ihren Arbeiten ihre Liebe zur und die Anlehnung an die Natur erkennen.

In den frohen Farben, den Lichtakzenten und der Wahl ihrer Motive spürt man ihre Verbundenheit mit Flora und Fauna – aber viel mehr noch spürt der Betrachter förmlich physisch die lebensbejahende und positivistische Einstellung der Künstlerin zum Leben.

Eine künstlerische Besonderheit sind Ihre Stuhlarbeiten. Aus einer spontanen Idee heraus, begann sie alte Sitzstühle nach ihren Vorstellungen, Intuition und eigenem Design umzuarbeiten. Die Techniken hierzu hat sie teilweise selbst entwickelt. Die Auswahl der richtigen Materialien, um ein altes Sitzmöbel dauerhaft in ein modernes Designerstück zu transferieren, war ein langwieriger autodidaktischer Prozess, der jede dieser Arbeiten zu einem unverwec-selbaren Einzelkunstwerk werden lässt. Ihre Werke stellt Charlotte Sailer regelmäßig aus, so z.B. auf der ARTe 2017 und 2018 vertreten durch die Galerie Kerstan, Stuttgart.

Künstler:Charlotte Sailer

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand B 2.1

Thorsten Scheu

Geboren 1974 in Mainz. Thorsten Scheu studierte Germanistik und Anglistik, arbeitete einige Jahre im Medienbereich und ist seit 2014 freischaffend. Er lebt in Darmstadt und betreibt dort eine Galerie, die gleichzeitig die Geschäftsräume für den von ihm gegründeten „Sprachlichter Verlag“ beherbergt. Er arbeitet in den Bereichen Malerei, Grafik und Fotografie sowie als Autor und Übersetzer.

Künstler: Thorsten Scheu, Klaus Feuchtinger, Karin Feuchtinger

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand G 2.1

Hiltrud Schindlbeck

Die Malerei ist für Hiltrud Schindlbeck ein Ventil für Gefühle und Kreativität.

Ein Bild beginnt bei ihr mit der fotografischen Spurensuche im Realen, im Film, im Netz und in Printmedien. Ihre Motive strahlen Sinnlichkeit und Erotik, Nähe und zugleich Distanz aus. In ihrer abstrakten und gegenständlichen Malerei arbeitet sie mit Acryl- und Ölfarben, die sie subtil einsetzt, oft auch monochrom und mit Licht und Schatten spielt, um das fragile und verletzliche der menschlichen Existenz aufzuzeigen.

Hiltrud Schindlbeck lebt und arbeitet in Herrenberg, ist Mitglied im Kunstverein Herrenberg und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Strassengalerie Herrenberg“ .

Künstler:Hiltrud Schindlbeck, Alfred Hübsch

ARTe 2020 Erdgeschoss Stand H2

Sabine Maria Schirmer

Sabine Maria Schirmer lebt und arbeitet in der Nähe von Ulm, wo sie 2004 das Tonwerk gegründet und parallel zu ihrer Werkstatt aufgebaut hat. In ihren Arbeiten lässt sie die alltägliche Hektik weit hinter sich, und so zeigen ihre Werke eine fast übermenschlich wirkende Ruhe.

Der Schaffensprozess selbst ist ihre primäre Inspirationsquelle. Sie verbindet einfache Graphitzeichnungen mit Acrylspachteltechnik und malt in Öl, formt in Ton und gießt Bronzeskulpturen. Die unterschiedlichen Techniken verbindet ihr grundsätzliches Thema der Ausdruckstiefe, das Alltagssituationen zu reinen Formen des Menschseins kondensiert.

Insbesondere die unaufdringlichen ausdrucksstark ausgearbeiteten Gesichter lassen den Betrachter staunend höchst intensive Emotionen wahrnehmen. Ihre mitunter lebensgroßen Plastiken aus Ton wirken, wie all ihre Figuren und auch die neueren Bronzeplastiken, manchmal wie aus der Proportion gezogen, aber immer aus dem Leben gerückt und zugleich so lebensnah – auf das Wesentliche reduzierte Formen menschlichen Daseins voll in sich ruhender Lebendigkeit.

Künstlerin:Sabine Maria Schirmer

ARTe 2019 Empore Stand Z22

Elena Schmidt

Genau hinschauen, kleinen unbedeutenden Dingen Aufmerksamkeit und Wertschätzung schenken und erkennen welches Potential darin steckt …

Die Impulse meiner Kunst liegen im Material, das ich irgendwann finde: benutzte Teebeutel, mit Kaffeeflecken benetzte Abrisse von Küchentüchern, Treibholz, oder andere. Immer hat das Material eine Geschichte, wurde benutzt für seinen eigenen Zweck und ist ein Abfallprodukt. Durch meine Arbeit setze ich das Abfallmaterial in einen neuen Kontext. Jedes Materialstück weist somit in sich ein Wechselspiel von Entstehen und Vergehen auf. Zeit, Vergänglichkeit, Veränderung und das Nicht Wahr haben wollen, dass sich alles im stetigen Wandel befindet, sind meine zentralen Themen.

Tee wird in jeder Weltkultur getrunken. Tee ist ein Heil– und Gesundheitsmittel. Teetrinken ist eine genussvolle und kommunikative Handlung. Somit trägt jeder Filter einen Schutzcharakter in sich den ich als Medium benutze (Schutzhaut, Schutzummantelung,…) – für alles was schützenswert ist im Umgang und im Bezug auf die Menschen und deren Miteinander. Alle Menschen brauchen Schutz, Wärme und Geborgenheit. Heute mehr denn je – auch durch die immer stärker werdende Isolation, Vereinsamung und Individualisierung des Einzelnen in unserer Gesellschaft. Wir brauchen mehr Miteinander und Kommunikation.

Elena Schmidt: Studium an der Freien Kunstschule Stuttgart, EKA Trier und zweijährige Weiterbildung bei Frederick D.Bunsen. Zahlreiche Ausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen und Messeteilnahmen im In- und Ausland. Mehrere Preise und Auszeichnungen.


© Foto: T. Bischof, Böblingen

Künstler:Elena Schmidt, Kirsten Hohaus

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand L 1.2

Rainer Schoch

Rainer Schoch, geboren in Öhningen (Deutschland), lebt und arbeitet heute in Kaltenbach/ Thurgau Schweiz, in der Nähe von Stein am Rhein.

Seine Malerei ist zunächst in erster Linie Selbstzweck, Ausdruck divinen Egoismus. Mit jahrelanger Übung und meisterlicher Hand schafft er ein Bilduniversum von grosser Vielfalt, in welchem er zeig, was ohne Vorstellung in der Welt außen und innen zu sehen ist, Eros und Thantos, Schönheit, Salonstillleben, Übernatürliches, alles mit der gleichen obsessiven Hingabe und Farbe, mit Lust gemalt.

Malerei als … erotisme pur … als durchdringende Schau. Dazu soll jede und jeder verstehen können, um was es geht, und nicht nur Experten. Schoch braucht man nicht die Renaissance der Figuration anzukündigen, er praktiziert verschiedene figurale Stilnuancen, von Fotorealismus, Surrealismus, bis zu expressiver Wiedergabe schon seit jeher, ohne sich zu rechtfertigen, weil das figürliche als Erzählung mit Zeichnen und Malen seit Kindheit ein natürliches Phänomen ist, präzis, ohne die Typisierung der Abstraktion.

Rainer Schoch will in erster Linie malen. Keine Absichten, weder solche für die Moral, noch für Geist oder Seele. Rainer Schoch schlug mit seiner Porträt-Werkreihe Lebenslinie – geliebtes und gelebtes Leben einen Weg ein, der eine entgegengesetzte Richtung führen soll. In seinen Porträtgemälden betagter Personen wird nichts verwischt, sondern freigelegt. Das, was auf den ersten Blick wie ein Porträtfoto anmutet ist fotorealistische Malerei mit der sorgfältigen Überbetonung des Sichtbaren. Aus Falten werden erzählerische Lebenslinien.

Künstler:Rainer Schoch

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand G 1.2

Dietmar Schönherr

Dietmar Schönherr studierte bei verschiedenen Künstlern Zeichnen, Malerei und Druck und seit 2017 Malerei bei Prof. Lüpertz an der Akademie der Bildenden Künste in Kolbermoor. In seinen Bildern beschäftigt er sich überwiegend mit Köpfen und figurativen Darstellungen.

„Sie sind in einer Weise gemalt, die ein wenig an Jean Dubuffets Art brut erinnern – jener hielt nichts von akademischer Bildung, sondern feierte das unverfälschte, spontane Bild – aus der Hand von Kindern, Geisteskranken oder Häftlingen. Derb wirken diese Jünglinge Dietmar Schönherrs, in der Technik wie in der Physiognomie.

Noch deutlicher nimmt Dietmar Schönherr das ganze multikulturelle Spektrum des menschlichen Gesichtes in Augenschein. Jeder Mensch sieht anders aus, das wird vielfältig ausgedrückt – mal in expressiver, mal in forschender Weise. Alle besitzen ein Augenpaar, das sein Gegenüber in den Blick nimmt, es fixiert oder sogar hypnotisiert. Man fühlt sich angezogen oder abgestoßen, beobachtet oder ignoriert, alles ist möglich. Es gibt kein Schema, wenn auch gewisse Anhaltspunkte: Blaue Augen wirken kühler und frecher als braune oder olivfarbene, die können manchmal recht lieb und nett schauen.

Der Mund ist geschlossen, bleibt überall stumm, doch die Augen können sprechen, in jeder Sprache, ganze Geschichten oder Gefühlsspektren. Es ist wie das Auge des Taifuns: der Kern des Menschen scheint sich ganz still und doch prägend in den Augen zu konzentrieren. Die Frage „was ist Kunst?“ hat schon manchen Disput eröffnet. Der Philosoph Georg W. Bertram macht den Vorschlag, stattdessen zu fragen: „Wann ist Kunst?“ und gibt sinngemäß die Antwort: Wenn ich eine ästhetische Erfahrung mit dem Werk mache. Hier eröffnet sich ein weites Feld für solche Erfahrungen, die Bereitschaft in den Dialog zu treten vorausgesetzt.“ (Gabriele Pfaus-Schiller 2017)

Künstler:Dietmar Schönherr

ARTe 2019 Empore Stand Z12

Gabriele Schuller

Gabriele Schuller beschäftigt sich mit dem Menschenbild. Sie interessiert weniger das Porträt eines bestimmten Menschen, als vielmehr die Körpersprache, wie sie in einer Haltung zum Ausdruck kommen kann. Dieser Haltung eine Darstellung zu geben, ist das Hauptanliegen der Malerin. Sie bleibt dabei in einer ganz und gar figürlich-gegenständlichen Darstellungsweise, als Figuren wählt sie Menschen des Alltags, Menschen wie Du und Ich. Die figürliche Darstellungsweise kombiniert sie mit abstrahierend – geometrischen Elementen.

Gabriele Schuller wurde 1961 in Iserlohn / Westfalen geboren und lebt und arbeitet heute in Hausach. Von 1988 bis 1992 studierte sie an der Freien Hochschule für Grafik – Design und Bildende Kunst Freiburg e.V., seit 1989 hat sie ihr eigenes Atelier und ist seit 1992 freischaffend als Künstlerin im Bereich Malerei, Druckgrafik, Textildesign, Dozentin und Autorin tätig.

2011 Präsentationen Workshops/Kurse in den Bösner-Filialen Nürnberg, Bad Reichenhall, Forstinnigen bei München und Augsburg. Seit 1991 Einzelausstellungen und Beteiligungen nationale und internationale Ausstellungen, Werke in öffentlichen und privaten Sammlungen.

Künstler:Gabriele Schuller

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand B 1.2

Daniela Schweinsberg

Möchte man die Bilder von Daniela Schweinsberg in drei Worten beschreiben, dann sind es folgende: Abstrakt. Kraftvoll. Gestisch.

Die Künstlerin Daniela Schweinsberg ist eine Vertreterin der abstrakten Malerei. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine große gestische Kraft und den der Künstlerin eigenen, konsequenten Duktus aus. In ihren Werken ist immer der freie, kraftvolle Pinselstrich erkennbar, leidenschaftlich und energisch. Die Künstlerin spielt dabei mit den Gegensätzen von Flächen und Linien, Farben und Kontrasten.

Daniela Schweinsberg absolvierte ihre künstlerische Ausbildung bei bekannten Künstlern wie Peter Tomschiczek, Peter Casagrande und anderen. 2015/2016 Meisterkurs bei Prof. Adam Jankowski. Seit 2008 arbeitet Daniela Schweinsberg im eigenen Atelier in Frankfurt Bornheim, seit 2009 regelmäßige Ausstellungen. Werke von ihr befinden sich in nationalen und internationalen Sammlungen.

Künstler:Daniela Schweinsberg, Hartmut Häcker

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand D1

Margot Spuhler

Margot Spuhler wurde 1942 in Brüx (damals Sudetenland) geboren, von 1981 bis 1985 Studium an der Freien Kunstschule Nürtingen bei Dora Várkonyi, ab 1985 freischaffende Künstlerin und Eröffnung einer eigenen Werkstatt.

Meine Skulpturen entstehen durch Schlagen und Brechen der Tonerde. Die Objekte werden mehrfach gebrannt und mit verschiedenen Oxiden, Sulfaten und Salzen behandelt. Raue Materialität und Brüchigkeit stehen für die Vergänglichkeit allen Seins und verweisen auf die Realität unserer menschlichen Existenz.

Mitglied der GEDOK Reutlingen
Mitglied der Produzentengalerie „PUPILLE“ Reutlingen

Künstler: Margot Spuhler, Helmut Anton Zirkelbach, Inge Rau, Elke Roth

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand L2

SKULPTURBAR

Die SKULPTURBAR wurde von dem Künstlerpaar eisl&eisl gegründet und ist Ausdruck einer jahrelangen, intensiven Auseinandersetzung mit Kunst und Lifestyle. Ihr Anliegen ist es, KUNST in den Alltag zu integrieren. Ein Leben mit Kunst setzt besondere Akzente in Lifestyle, Genuß, Anspruch und Ästhetik. Skulpturbar setzt konzeptionell auf die RAUMWIRKUNG der Skulptur im Interior- oder Exterior-Design und berät auch auf Wunsch im Haus des Kunden.

Im Rahmen der ARTe 2018 präsentiert die SKULPTURBAR exklusive und außergewöhnliche Skulpturen von Sylvio Eisl, Carmen Varese und Norbert Neumann-Daikeler. Das Spektrum reicht von klein bis monumental, für den edlen Wohnbereich und den skulpturalen Garten. Die Exponate sind aus Holz, Marmor, Bronze, Keramik und Aluminium.

Künstler:Sylvio Eisl, Carmen Varese, Norbert Neumann-Daikeler

ARTe 2019 Empore Stand Z19

Bettina Steinborn Skulpturen

Bettina Steinborn 1958 in Berlin geboren.

Erste Ausbildung: Fachschulstudium zur MTA/R. Kurse für Malerei und Graphik, u.a. bei Lothar Böhme, Berlin. Zweite Ausbildung: Lehre zur Keramikerin in Berlin.

Seit 1990 freischaffend in eigener Werkstatt in Oranienburg tätig. Anfänglich keramische Einzelstücke, fotographische Arbeiten und Preisgestaltungen, später ausschließlich Skulpturen.

Auszeichnung: Brandenburgischer Kunstpreis für Plastik 2011 der Märkischen Oderzeitung in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg.

Künstler:Bettina Steinborn

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand A 1.1

Kunstgiesserei Strassacker

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Künstler:Leo Wirth, Jamie Salmon, Sergej Ehret, Peter Simon Mühlhäußer, Gottfried Bechthold und Vitali Safronov

ARTe 2020 Erdgeschoss Stand N24

Louise Thygesen

Die Künstlerin Louise Thygesen lebt auf dem Land und so lange sie sich erinnern kann, war die Natur ihr ständiger Begleiter und Inspiration ihrer Werke. Und so verwundert es nicht, dass ganze Serien thematisch zusammenhängender Naturwerke entstehen oder entstanden sind.

Louise zeigt auf der ARTe eine Serie zum Thema Wald. Jedes Mal, wenn die Künstlerin ein neues Motiv aus dem Wald auswählt, konzentriert sie sich auf ganz bestimmte Details, wie z.B. eine ganz besondere Lichtsituation oder einen ganz betimmten Blickwinkel.

Und in allen ihren Bildern steckt immer eine Geschichte, die man selbst entdecken oder sein eigenes Märchen dazu erfinden kann.

Künstlerin:Louise Thygesen

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand N 1.2

To.Choose.art

Vorbei sind die Zeiten von Masken und Götzenbildern, mit denen man lange Jahre Kunst aus Afrika assoziiert hat. Heute sind es gerade die jungen Künstler, die mit ihren Werken einen Blick auf Ihre Heimat geben, der modern ist, stolz oder auch kritisch im Umgang mit Themen, die die Menschen in ihrem Alltag beschäftigen. Und es gibt längst nicht mehr das eine Afrika. Denn Afrika ist nicht monolithisch, sondern bietet mit über 50 Ländern und über 2.000 Sprachen so viel kulturelle Vielfalt, dass es vermessen wäre mit einer einzigen Galerie einen umfassenden Einblick in einen ganzen Kontinent zu versprechen.

Wir zeigen ausgewählte zeitgenössische Kunst aus Ghana. Überwiegend von jungen, aber auch von renommierten Künstlern, die heute den jungen Menschen als Vorbilder und Wegbereiter dienen. Menschen, die sich intensiv mit sich, ihrem Umfeld, ihrem Land und ihrem Kontinent beschäftigen und die es uns ermöglichen, die Dinge aus ihrer Perspektive kennenzulernen.

Künstler:Künstler aus Ghana

ARTe 2019 Empore Stand Z9

Svetlana Tyutina

Kunst und Kreativität ist etwas, das uns hilft, in die Welt der Phantasien und Träume einzutauchen, um innere Potenziale und Kräfte zu entdecken. Mit Hilfe der Kreativität können wir unsere Umwelt bewusster wahrnehmen. Die Kunst von Svetlana Tyutina ist meditativ, entspannend und inspiriert zum Nachdenken über die innere Seele und die umgebende Umwelt, die voller Geheimnisse und Möglichkeiten ist. Der Mensch, der in sich hineinblickt, kann sein inneres Licht finden, das ihm helfen wird und ihn auf die richtige Lebenslinie lenkt.

Künstler:Svetlana Tyutina

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand L2

Carmen Varese

Carmen Varese ist stets auf der Suche nach neuen Impulsen im Hinblick auf eine innovative Lebenskunst und Wohnkultur, in Verbindung von organisch gewachsenen Strukturen und ästhetischen Ansprüchen. Zunehmend rückte der Werkstoff Ton in den Vordergrund, sowie die intensive Auseinandersetzung mit der menschlichen Gestalt und dem Figurativen. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch ästhetisch, realistische Körperlichkeit aus.

Der Mensch als einzigartiges Wesen, in seiner Zerbrechlichkeit oder auch in seiner kraftvollen Vitalität – seine Gesamtkomplexität faszinieren Carmen Varese immer wieder. Die Wurzeln Ihrer Kreativität und Quellen Ihrer Inspiration, findet Sie in Ihrer Umgebung und in vielen Ihrer Auslandsaufenthalte. Die Eindrücke Südeuropas, Süd- und Ostafrikas verstärkten Ihren Blick auf die Wahrnehmung von Strukturen und Oberflächen. Der Blick für das Detail und das Erkennen eines größeren Ganzen, bewirken bei Carmen Varese die Freisetzung Ihrer Kreativität und deren Umsetzung.

Die Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin, Salzburg und Süditalien.

Künstler:Sylvio Eisl, Carmen Varese, Norbert Neumann-Daikeler

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand Q 1.2

Andre Veith

Andre Veith, 1962 geboren in Stuttgart, lebt und arbeitet heute als freischaffender Künstler, Kursleiter und Galerist in der Schweiz. Schon in früher Jugend beschäftigte er sich mit Kunst und Schwarzweissfotografie und begann in den Achzigerjahren mit der Öl- und Aquarellmalerei. Während seiner Berufsausbildung und langjährigen Tätigkeit als interior Designer floss diese Leidenschaft für Gestaltung und das Arbeiten mit Form, Farbe und Material stark in seine berufliche Ausübung ein. Seine Bilder sind vielschichtig und mit gestischen Zeichnungen und Linien versehen, die in einen Dialog zur Fläche treten und oft Geschichten erzählen. Teilweise treten nur kleine Details gross angelegter Flächen in Erscheinung oder werden komplett abgedeckt, um der endgültigen Oberfläche mehr Wirkung und Tiefe zu gestatten. Auf diese Weise interpretiert er auch das Leben, sein Leben, mit all seinen Spuren, Verletzungen und Erlebnissen.

SONY DSC

Künstler:Andre Veith, Regula Lanz

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand N 1.1

Sabrina Venturi

1957 in Stuttgart geboren, absolviert Sabrina Venturi ein Textildesignstudium bei Prof. Leo Wollner an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart. Anschließend arbeitet sie mehrere Jahre als Designerin und Coloristin. Seit 2009 lebt und arbeitet sie als freie Künstlerin in Sindelfingen und auf Santorini, Griechenland.

Über ihre Kunst sagt sie selbst: „Wenn Menschen meine Kunst sehen, möchte ich, dass Sie Glück, Harmonie und eine Leichtigkeit fühlen. Ich möchte, dass sie träumen …“.

Ihre Gemälde und Collagen entstehen überwiegend in der einzigartigen Atmosphäre auf Santorini: Umgeben von Sonne, Wind, Licht und kristallklarem Wasser der Ägäischen Inseln. Das Auge des Betrachters kann über das Bild gleiten, um zu entdecken, welche Farben, Strukturen und Rhythmen Emotionen in ihm wecken.

Sabrina Venturi‘s Werke befinden sich in privaten Sammlungen in Europa und USA. Ausstellungen der letzten Jahre waren in 2016 Santorini Art Biennale und Collective Art Exhibition, beide in Griechenland, 2017 Art Salzburg in Österreich, Sommerwerkschau in Gerlingen, Deutschland, Collective Art Exhibition Santorini in Griechenland und Peacemaking, Elizabethtown, Pennsylvania und Spectrum Miami Art Basel 2017, Miami, beide in USA.In 2018 die Kunstmesse art3f, Paris, Frankreich und die ARTe Sindelfingen, Deutschland.

Künstler:Sabrina Venturi

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand Q2

Werkkunstgalerie

Künstler:A. KAINZ, G. GEKELER, H. GENDRIESCH J.MINRATH, J.G.SCHIMMELPENNINCK, A. SEEL

ARTe 2019 Empore Stand Y17

Dominique Van Osta

Die Arbeiten von Dominique Van Osta, die aus Serien von Acrylgemälden und -zeichnungen bestehen, scheinen auf den ersten Blick der Lyrik zu gleichen. Sie bestehen aus einem Gemisch von grellen Tönen, viel Hellblau und warmes Gelb, aus comicartigen Formen, gedehnten Figuren, die gleichsam ihre Geschichte erzählen, sowie Jahrhunderte alte Höhlenzeichnungen, die wieder zum Leben erweckt werden.

Künstler:Dominique Van Osta

ARTe 2019 Empore Stand Z10

Ina von Bierbrauer zu Brennstein

Ina von Bierbrauer zu Brennstein ist geboren am 04. April 1965, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Coach in eigener Praxis, ehrenamtlich für den WEISSEN RING tätig, verheiratet und Mutter von 2 Kindern. Das Malen abstrakter Kunst hat sie in 2015 für sich entdeckt. Gezeigt hat sie erstmalig ihre Werke im Herbst 2016. Seitdem ist die Malerei ein fester Bestandteil in ihrem Leben.

Die abstrakte Acrylmalerei ist für Ina von Bierbrauer zu Brennstein, ein experimentieren mit Farben und Oberflächen. Sie taucht Stück für Stück mit dem Pinsel, Spachtel, ihren Händen, Strukturmassen oder anderen Hilfsmitteln in die Konsistenz der Farbwelt ein. Sie bevorzugt großflächige Leinwände. Absichtslos und vorstellungsfrei greift sie zu Farben. Durch ihre spontane Farbauswahl und das Freilegen von Oberflächen entstehen so für den Betrachter schemenhafte Bilder im Ausdruck, welche in Farbe-Formgebung berühren und die Fantasie anregen. Ihre Bilder tragen selten einen Namen und geben nichts vor zu sein. Sie inspirieren den Schauenden, in seine eigenen Vorstellungswelten abzutauchen. Dabei ist ihr wichtig, dass der Betrachter für sich selbst entscheidet, was er in den Bildern sieht und fühlt.

Künstler:Ina von Bierbrauer zu Brennstein

ARTe 2019 Empore Stand Z21

WAYNE LE ONE

Künstler:WAYNE LE ONE

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand U 2.1

Hermann Weis

Künstler:Hermann Weis

ARTe 2020 Erdgeschoss Stand O12

Irmgard Werner

1990 begann Irmgard Werner mit der Malerei. Sie studierte 2 Jahre Malerei an der Kunstakademie Esslingen: Malen, Zeichnen, Drucktechniken; Kunstgeschichte und Bildhauerei haben sich angeschlossen. In der Schwabenakademie Irsee dann experimentelle Drucktechniken, in der Kunstakademie Bad Reichenhall den Umgang mit Formmen und Farben.

„Irmgard Werner hat sich künstlerisch vielfältig geäußert, sich früher förmlich in Farbflächen gestürzt, mit Realitätspartikeln collagiert, sich im Materialdruck und Radierungen erprobt, hat sich von den Informellen wie Jackson Pollock abholen und sich sogar von kleinplastischem Theater im Sinne der „Arte Povera“ in bewusst natürlicher Naivität verführen lassen.“ wie es einer ihrer Laudatoren formulierte.

Und Klaus Werner beschreibt ihre Motivation zu jüngeren Werken, den Schriftbildern, mit ihrer Erfahrung „dass Schriften nicht nur Verständigungsmittel sind, sondern graphische Strukturen bilden, Harmonien ausstrahlen, zum Spielen verführen und plötzlich Skulpturen formen.“

Irmgard Werner stellt ihre Werke regel-mäßig in Gruppen- und Einzelausstellungen aus. Sie ist Mitglied im Galerieverein Leonberg, ARTIFEX Kunstverein der neuen Art und im Kultur- und Kunstkreis Ditzingen.

Künstler:Irmgard Werner, Jutta Horn

ARTe 2019 Empore Stand Y4

Marlies Wilhelm

Marlies Wilhelm ist seit ihrer Kindheit von der Malerei begeistert. Seit 2003 ist sie als Künstlerin im Bereich der freien Malerei tätig. Bei verschiedenen Malkursen lernte sie die Acrylfarben kennen und lieben, es folgten Weiterbildungen bei diversen freien Kunstakademien und bei namhaften Künstlern.

Marlies Wilhelm bereitet es viel Freude und sie ist immer wieder fasziniert, wenn sie durch die Vielfalt der Möglichkeiten mit und durch die Farben kreativ sein kann! Ihre Acrylbilder gestaltet sie überwiegend mit Spachtelarbeiten sowie mit den unterschiedlichsten Materialien, Mischtechniken von Formen und Farben sowie unterschiedlichsten Strukturen. Während der Entstehung des Bildes inspiriert sie der zunächst geistige Entwurf, der sich dann stufenweise bis zum endgültigen Bild manifestiert.

Vor allem die abstrakte, experimentelle Malerei hat es ihr angetan. Viele Ideen und Motive hierzu sammelt sie meistens in der Natur sowie in der Umgebung oder auf Reisen und lässt sich von der Vielfalt der Farben und Motive inspirieren. So manches abstrakte Acrylbild war ursprünglich eine Fotografie.

Bei zahlreichen Ausstellungen im Inland waren ihre Bilder schon zu betrachten.

Künstler:Marlies Wilhelm

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand J 1.1

Margot Witte

Ein zentrales Thema in den Arbeiten von Margot Witte ist das Raster, mit dem sie Realitäten und Wahrnehmungsmuster hinterfragt. In den Siebdruck-Arbeiten der Werkreihe VISAVIS verweisen die Pixelstrukturen auf den aktuellen Selbstdarstellungsdrang im Internet. Durch die stark vergrößerte Darstellung der einzelnen Pixel wirken diese Abbildungen von Personen nur mit Abstand betrachtet fast real, kommt man näher werden die Motive diffuser und lösen sich in ihre Bestandteile auf. Das Porträt wird dadurch zum abstrakten Bildraum und es stellt sich die Frage, inwieweit ein Raster Gegenständlichkeit generieren kann, um die Wirklichkeit medial abzubilden.

Margot Witte, geboren in Göttingen, lebt und arbeitet in Karlsruhe.

Künstler:Margot Witte

ARTe 2020 Ergeschoss Stand T1

Friedhelm Wolfrat

1948 in Schleswig in Schleswig-Holstein geboren, lebt und arbeitet Friedhelm Wolfrat in seinem Atelier in Reutlingen. Als sogenannte „Late Flower“ fand er spät die Zeit sich intensiv der Malerei zu widmen. Dafür aber umso leidenschaftlicher durchpflügt er theoretisch und praktisch die Kunstgeschichte, in rasantem Tempo um die Leinwände mit seiner Sprache und im Rhythmus seiner inneren Musik kraftvoll zu bearbeiten, um mit seinen Arbeiten im Hier und Jetzt zu landen. Seine Bilder haben der Gegenwart und der Malerei etwas zu sagen.

Die rhythmische, dynamische Energie, mit lodernden, lebensfrohen Farben, die er aufwendet, um das Bild zum Klingen zu bringen, berühren den Betrachter unvermittelt. An der Universität Tübingen studierte er sieben Jahre im Zeicheninstitut bei Frido Hohberger Aktzeichnen und Akt malen. Danach lernte zwei Jahre er beim österreichischen Expressionisten Peter Feichter die Freiheit der Farbe auf der Leinwand kennen. Acryl, Sand, Wasser alles mit klaren, wuchtigen Farben wurde auf die Leinwand geschleudert, mit Energie, mit Plan, mit Zufall bis am Ende die Komposition auf der Leinwand stand.

Danach ging es drei Jahre in die Ausbildung zu einem der letzten, lebenden, großen Malerfürsten Prof. Markus Lüpertz. Wie sagte dieser gleich zu Beginn des Studiums zu ihm: „Du bist absolut frei, Du machst was du willst. Du kannst mit Farbe umgehen, Du bist absolut durchgeknallt.“ Seine harmonischen, kräftigen Farbkompositionen werden Schicht für Schicht aufgetragen, zerren an der Leinwand und können nicht kräftig und fröhlich genug sein. Eine Ode an das Leben. Am Ende der Meisterklasse Prof.Markus Lüpertz: “Deine Arbeiten faszinieren mich“. Von diesem Maler wird man hören.

Künstler:Friedhelm Wolfrat

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand S1

Hyp Yerlikaya

Künstler: Hyp Yerlikaya

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand E 2.1

Kamila Zebrowska

“ich nehme anregungen aus dem alltäglichen leben auf, und diese können auslöser für ein neues werk
sein. ich versuche, den gedanken oder das gefühl direkt umzusetzen. dabei verwende ich eine
technik oder ein medium, welches seinen eigenen charakter hat, sodass der betrachter keine
verbindung zwischen der inspiration und dem werk erkennen kann. man könnte sagen, ich folge der
ersten intuition, die im fortlaufenden prozess keine weitere rolle spielt.
ich folge Impulsen, die meine materialwahl beeinflussen, das bild entwickelt sich, es stellt fragen
und ich beantworte diese, ohne mir gedanken über das wirken zu machen. am ende hat das fertige
werk nichts mehr mit der anfänglichen idee zu tun, sie war nur der auslöser für einen gedanklichen
prozess. mich fasziniert es, wie das gehirn arbeitet, wie es impulse verarbeitet, und dass im
endeffekt wahrheit und wirklichkeit zwei sehr unterschiedliche dinge sind.”

Künstler:Kamila Zebrowska

ARTe 2019 Erdgeschoss Stand D 1

Helmut Anton Zirkelbach

Künstler:Helmut Anton Zirkelbach, Inge Rau, Elke Roth, Margot Spuhler