Ruth Schleeh

“1986 Beginn der künstlerischen Arbeit, Studien und Experimente in verschiedenen Techniken und Materialien bei nationalen und internationalen Dozenten.

Ich arbeite gegenstandslos, meist in großen Formaten und verwende einen Mix an Materialien. In meinen Werken arbeite ich mit vielen Schichten, die ich teilweise wieder entferne. Dadurch erhalten die Werke nicht nur Tiefe, sondern verlieren auch an scheinbarer Harmonie. Großflächige Formen stehen in Kontrast zu kleinteiligen Linien.

Der Ausdruck von Gegensätzlichkeit ist mir wichtig. Raue und glatte Flächen, hell, dunkel, pastos und lasierend, dynamisch und ruhig, harmonisch und doch disharmonisch. Die Dynamik wird manches Mal durch den Zusatz einzelner kräftiger Farbelemente erzeugt, immer aber auch durch den variierenden Farbauftrag, der mal wischend, mal kratzend, mal tropfenförmig ausgeführt wird.”