Ingrid Pohl

Meine Fotoarbeiten nehmen eine Stellung ein zwischen Fotografie und Malerei, zwischen gegenständlicher und abstrakter Darstellung als Mittel, den Erscheinungen ihre Mehrdeutigkeit, ihr Unbekanntes und also ihre Spiritualität wiederzugeben. Kunst experimentiert mit der Entbindung von Realitätsabbildung.

Der Betrachtende wird eingeladen, sich auf einen Prozess einzulassen, hinter dem Sichtbaren das Unsichtbare für sich zu entdecken – worauf Klee verwiesen hat.

Transformationsprozesse haben viele Ähnlichkeiten mit meiner Arbeit als Psychoanalytikerin: eingefahrene Seh- und Erfahrungsgewohnheiten werden aufgelöst, um aus dem Dunkel des Unbewußten neue Vorstellungen und Verbindungen auftauchen zu lassen.