[KUN:ST] Galerie

[KUN:ST] Galerie ist die Ausstellungs- und Messepräsenz von [KUN:ST] INTERNATIONAL, einem internationalen Kunstverein mit mehr als 400 professionell arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern.

Auf der ARTe Kunstmesse Osnabrück präsentieren wir Kunstwerke unserer Künstlerinnen Regina Claussen-Daw, Ulrike Conrads, Roswitha Gronemann, Margit Heuser, Caroline C. Kreutzer und Martina Stürner.

Regina Claussen-Daw
Regina Claussen-Daw hat familiäre Wurzeln in Großbritannien. Sie arbeitete bis 2009 hauptberuflich im Lehrberuf in Delmenhorst, unter anderem auch als Kunstpädagogin. Für Kunst und Natur hat sie sich seit ihrer Kindheit begeistern können. Schließlich hat sie von 2010 – 2014 an der HfK Bremen ein Kunststudium aufgenommen.

Inspiration zu ihrer bildhauerischen Arbeit findet sie zu allen Themen des Menschseinsim Hier und Jetzt. Die narrativen Keramikfiguren von Regina Claussen-Daw sind symbolhaft, sinnbildhaft verfremdet, metamorphisch überzeichnet. Ihre Intention ist der experimentell spielerische Umgang mit verschiedenen Ausdrücken und Haltungen des Menschseins, seinen Stimmungen, Verfasstheiten im Dialog mit sich und seiner Umwelt.

Ihre Skulpturen haben keine lebenden Vorbilder, sondern sind emotional verarbeitete, Projektionen, manchmal sogar humorvoll: Keramikfiguren mit Seele und Aussage. Die Werke können schnell eine Verbindung zum Betrachter herstellen. Nicht nur weil sie figurativ sind, sondern weil die Künstlerin als Mensch durch ihre Skulpturen alles hinterfragt: Wo kommen wir her? Wer sind wir? Wo gehen wir hin? Was sind unsere Wünsche, unsere Ängste, unsere Träume? Wer könnten wir werden? Was gibt uns Energie und Freude? Der kreative Horizont ist unendlich!

Ulrike Conrads
Jahrgang 1953 in Sande/Friesland geboren, gründete 1983 eine Werbeagentur.
2002 entdeckte Ulrike die Objektkunst. Gegenstände in einen neuen Kontext zu stellen und ihnen neue Bedeutungen zu verleihen, war schon immer ihre Leidenschaft.

Besonders angetan ist sie von abgenutzten Gegenständen, deren Charme und Patina des Vergänglichen sie besonders liebt, insbesondere den Rost und das Ausbleichen. Durch die Veränderung von Oberflächen und das Einsetzen neuen Glanzes und schmeichelnder Farben ist jede Arbeit mit den Fundstücken eine einzigartige Herausforderung. Durch das Berühren, Drücken, Streichen und Formen der unterschiedlichen Gegenstände erweckt sie ihre Objekte zu neuem Leben. 

Inspiriert und fasziniert von den ersten kunsthistorischen Zeugnissen der Menschheit, schafft sie Objekte aus Gegenständen, die weggeworfen wurden oder ausgedient haben. Diese Werke vermitteln dem Betrachter eine besondere Botschaft und laden ihn zum Verweilen ein.

Seit 17 Jahren stellt sie regelmäßig im In- und Ausland aus.

Roswitha Gronemann
In ihrer Kunst greift Roswitha Gronemann die Farbfeld- sowie die gestische Malerei auf, ergänzt durch raumgreifende Linien, die in abstrakte, hintergründige Natur- und Landschaftsmotive münden.

Ihre Inspirationen gewinnt sie aus der Natur, deren Formen sowie der Farbe als Medium an sich. Expressive üppige Farben mit Pigmenten in Acryl und Öl, Graphit und Tusche ergeben ein ungewöhnliches Spiel auf der Leinwand oder auf Steinpapier. Freie konzeptuelle Ideen formen das Eigenleben der Geste und führen zu Fragmenten, Formen und Freiheit.

Roswitha Gronemann lebt und arbeitet in Hohenlohe in Süddeutschland mit familiären Verbindungen ins Münsterland. Seit 2014 Ausstellungen im In- und Ausland, unter anderem in Italien, Paris, Schweiz, USA Miami und Washington.

Margit Heuser
Margit Heuser lebt in Willingen im Sauerland und malt seit nunmehr 25 Jahren. Sie ist eine ausgewanderte Schwäbin und fühlt sich in ihrer neuen Heimat sehr wohl. Ihre Kunstwerke kann man mit purem Vergnügen betrachten, denn hier sieht man ihren Mut zur Veränderung in allen Lebenslagen. Die Bilder erzählen Geschichten und rühren an. Manchmal verrätselt und manchmal völlig klar was diese Kunstwerke aussagen sollen. Die Künstlerin variiert in ihren Bildern mit Farben, Textur, Untergründe und Material. Hier finden sich Acrylbilder, Mix Media mit Collagen und Drucke.

Caroline C. Kreutzer
Urbane Räume, Stadt, Stadtraum. Kontraste, Entwicklungen, Brüche. Wandel. Bewegungen – gefunden, erzeugt, festgehalten, eingefroren, gelöscht. Das ist der Bereich, in dem ich mich bewege und meine Inspiration suche.

Geboren im Jahr 1966 in Brasilien, übte die Fotografie als Ausdrucksmedium und Kunstform schon sehr früh eine große Faszination auf mich aus. So belegte ich im Rahmen meines Studiums der Architektur an der „Universidade Federal do Paraná“ Fotografie als Wahlfach. Dort lernte ich die Grundzüge der analogen Fotografie vom Grund auf.

Ein großer Impuls dieser Zeit war das Werk des Architekturtheoretikers Bruno Zevi, das mich für das Wesen von Stadt und Architektur in den unterschiedlichen Epochen sensibilisierte und meine Art, die gebaute Umwelt zu sehen, wesentlich beeinflusste und nicht zuletzt in mir den Wunsch weckte, dieses fotografisch sichtbar zu machen.

Martina Stürner
Martina Stürner wurde 1958 in Niedersachsen geboren und lebt inzwischen in Baden Württemberg in der Nähe von Stuttgart. Schon in ihrer Kindheit entdeckte sie ihre Begabung und Liebe zur Malerei. Spezialisierte sie sich in Anfangszeiten hauptsächlich auf das Porträtieren von Pferden für einen etablierten Kundenkreis, liegt ihr Hauptaugenmerk inzwischen vor allem auf der Darstellung gefährdeter Wildtiere.

2004 machte sie sich mit einer eigenen Druckerei als Werbedesignerin selbstständig. Ihre Technik der Ölmalerei verfeinerte sie im Laufe der Jahre immer mehr und studierte hauptsächlich die alten Meister, deren Lasur- und Grisailletechnik sich gut für die Darstellung feiner Tierhaare und Federn eignet.