Andrea Blum

Der Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Bildhauerei und die gegenständliche, phantastische Malerei.

In ihren figürlichen Arbeiten aus Holz, Stein, Bronze oder Glas befasst sie sich intensiv mit den Menschen und ihren Beziehungen untereinander. Erlebbar wird dies besonders bei Betrachtung ihrer Paare. Vereinfachung und Abstraktion bieten hierbei Raum für neue Interpretationen.

Die Malerei nimmt oft einen allegorischen Charakter an Auch in ihren scheinbar realgegenständlichen Landschaften und Portraits, wie auch in ihren Skulpturen und Plastiken verbirgt sich ein doppelter Boden; ein kritischer Hinweis auf menschliche Probleme und gesellschaftliche Missstände. Etwas nicht Anschauliches wird durch eine bildhafte Darstellung verdeutlicht. Besonders wird dies erkennbar in ihren neuen Arbeiten über das Klima oder die Corona-Krise. Die Menschen bewegen sich in ihrer Einsamkeit, sind in eigenen Blasen gefangen. Wohin führt uns das Labyrinth unserer Gedanken? Wie viele Parallelwelten gibt es? Dies ist ihr neuester Arbeitsansatz.

Ihr Studium an der Freien Kunstschule Stuttgart, sowie Workshops bei verschiedenen freischaffenden Künstlern und Handwerkern und Sommerakademien befähigen sie, selbst zu unterrichten. Ihre Kurse in Öl- und Aquarellmalerei sowie Portrait- und Aktzeichnen gibt sie im eigenen Atelier und an der VHS Backnang. Außerdem betreut sie Kunstprojekte an mehreren Schulen.